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DJI Mavic Air im Test – der perfekte Allrounder?

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DJI Mavic Air im Test - der perfekte Allrounder? - mini quadrocopter, drohnen

Die DJI Mavic Air ist eine kleine Drohne mit großen Ambitionen. 4K- 100Mbps Video, 3-Achs Gimbal,  verbesserte Hinderniserkennung uns das alles in einem extrem kleinen Formfaktor. Halte ich hier gerade die beste Drohne in den Händen? Nein. Aber das beste aus zwei Welten ganz bestimmt!

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DJI Mavic Air Test

Der DJI Mavic Air ist die nahezu perfekte Verschmelzung des sehr erfolgreichen Mavic Pro und des kompakten und benutzerfreundlichen Spark. Mit viel Hightech und faltbaren Auslegern habe ich hier nun die wohl beste kleine Drohne auf dem Tisch die DJI je gelaunched hat. Optisch kann die Mavic Air eine MENGE bieten und zeigt die Evolution der Consumer Drones. Gutes, durchdachtes Design, Farbauswahl und extrem gute Verarbeitung zeichnen die Mavic Air bereits beim Unboxing aus. Geliefert wird die kleine Drohne mitsamt einer stabilen und stylishen Tasche.

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Im Lieferumfang findet ihr neben dem Controller noch das Ladegerät, den Akku, 2 Sätze Props, Propguards und Kleinzeug, wie Kabel und Co. Ich habe mich für die normale Version in Polarweiß für 849 EUR entschieden. Im Fly More Paket gibt es noch 2 Akkus, eine bessere Tasche und mehr Props extra. Preislich liegt das Paket bei aktuell 1.049 EUR. Haptisch und Optisch ist der Mavic Air wieder einmal ein Volltreffer und übertrifft Spark und die erste Mavic Generation schon mal um Längen.

Auch wenn sich die Größe des Mavic Air kaum vom deutlich günstigeren Spark unterscheidet, unterscheiden sich die inneren Werte enorm – wenn ihr mehr über einen Vergleich der beiden günstigsten DJI Modelle wissen möchtet, lest meinen Vergleich der beiden Modelle hier.

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DJI Mavic Air neben einem FPV Racer

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Mein Erstflug

Anders als in meinen anderen Tests möchte ich direkt mal auf die Flugeigenschaften und meine ersten Erfahrungen mit dem kleinen DJI zu sprechen kommen – denn ich bin schwer begeistert. Nach dem ersten Setup der App, der Kompasskalibrierung und der Anpassung der Gimbal Geschwindigkeit auf meine Bedürfnisse startete ich nun meinen Mavic Air wie immer autonom über die App. Überrascht hat mich im ersten Moment die Lautstärke. Der Kleine kann richtig laut – im Vergleich zu den Low Noise Props des Mavic Platinum oder der neuen DJI Phantom 4 Pro V2 Generation wirkt der Mavic Air fast laut. In der Luft fühle ich die kompakten Maße des Air eigentlich gar nicht mehr. Ob ich nun Phantom 4, Mavic oder den Mavic Air fliege – er fühlt sich einfach super gut und intuitiv an. Das Gimbal arbeitet butterweich! Im normalen GPS Modus wirkt er fast träge und langsam. So hatte ich sofort ein sehr gutes Gefühl für einfache Kameraflüge und auch manuelle Orbits fliegen sich kinderleicht. Das Gimbal arbeitet hervorragend – ich erwähnte es bereits. Aber aufgrund der extrem kompakten Bauart bin ich davon wirklich schwer begeistert! Nach den ersten Akkus hab ich dann mal den Sportmodus angeschaltet um die vollen 68km/h auszureizen. Das träge Gefühl ist ruckartig weg und mein Grinsen wird größer. So macht der Kleine nun wirklich Spaß – geht allerdings auf Kosten der Akku Laufzeit. Komme ich bei normalen Flügen im Schnitt auf 18 Minuten so kommt die erste Warnung im Sport Modus einige Minuten früher. Aber 15 Minuten sind im Mischbetrieb locker drin.

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Probleme im Wind

Gibt es bei normalem Wind nicht. Ich hab es an windigen Tagen extra gestestet. Erstaunlicherweise merke ich den Wind kaum im Flug. Mit Wind meine ich auch Wind – keinen Sturm. Aber ich hätte bei den Windverhältnissen erwartet, ich würde nun Jello im Bild haben oder gar Probleme mit der Flugstabilisierung bekommen. Schaue ich dem Mavic Air im Flug zu, bekomme ich Angst. Es wackelt und zuckelt schon ordentlich an dem 460 Gramm leichten Quadrocopter – doch beim Sichten des Footage keine Spur von Wacklern, Jello und co. Einfach nur ein wirklich super Videobild!

Neue Flugmodi – Quickshots

Nach ein paar Tagen Regenpause folgte mein nächster Test – die neuen Flugmodi „Quickshots“ – und wie vermutlich ihr alle wollte ich direkt den neuen Asteroid Modus testen. Hier fliegt der Mavic Air autonom aus der Selfie-Perspektive rückwärts gen Himmel, schießt ein 360 Grad Panorama und kommt punktgenau wieder zurück. Entstanden ist ein komplett geschnittenes, saucooles Video wie hier zu sehen:

Neben dem Asteroid Mode überzeugt der Boomerang und Rocket Mode ebenso gut. Das verbesserte Active Tracking kann nun bis zu 16 Ziele simultan erkennen. Im Flug könnt ihr zwischen den erkannten Zielen bequem per App wechseln. Bislang brach das Active Tracking bei intensiven Bewegungen und schlechteren Lichtverhältnissen des öfteren ab. In meinem Test hat Active Track bisher perfekt funktioniert! Selbt bei Dämmerung folgte der Mavic Air zuverlässig! Ich weiß nicht wie es euch geht, aber ich habe nach wie vor ein komisches Gefühl wenn mich meine Drohne autonom verfolgt. Kontrollverlust oder sowas 😉 Auch wenn ich lieber selber fliege nutze ich die Möglichkeiten immer mehr und mit dem Mavic Air ist es in jedem Fall zuverlässiger geworden.

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Die Sticks lassen sich zum Transport abschrauben

Gestensteuerung

Ist nicht meine Welt – ich hasse Gestensteuerung und ich finde es auch nicht wirklich intuitiv. Vielleicht bin ich mit 38 schon zu alt um meinem Spielzeug wild fuchtelnd den Weg zu zeigen oder per Fingerzeig zu einem Foto zu zwingen. Ich mag es da diskreter. Aber um des Tests Willen navigierte ich auch per magischer Hand und nein. Macht mir immer noch keinen Spaß und fühle mich als ob ich den nicht vorhandenen Verkehr per Stopzeichen regeln muss.  Es klappt definitiv besser als im DJI Spark, der hier scheinbar nur gehorcht wenn er denn möchte. Vielleicht braucht er noch ergänzend die Trillerpfeife.

Vorteil der Smart Capture Möglichkeiten? Ihr benötigt keine Fernsteuerung. Tatsächlich lässt sich der DJI Mavic Air komplett ohne Fernsteuerung fliegen.

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DJI Fernsteuerung mit iPhoneX

Problem oder Mythos – Reichweite

Sicher ist mein Testbericht nicht der Erste Bericht, den ihr zum Mavic Air vor die hoffentlich nicht trüben Augen bekommt – und ja – auch ich habe vor meinem Kauf von schlechter Reichweite gelesen. Und aufgrund fehlendem OccuSync und somit reiner WiFi Übertraung ist die Reichweite nicht mit einem DJI Mavic zu vergleichen. Über dem Meer in Zeeland bin ich locker 600 Meter geflogen bis die ersten Probleme auftraten. Hier im Oberbergischen sieht das allerdings anders aus. Da ist oft nach 300 Metern Schluss. Doch um ehrlich zu sein reicht es mir. Es nervt nur, wenn ich nach 100 Metern bereits erste Ruckler im Videofeed habe – und das kommt leider auch vor! Selbst auf großflächigen Wiesen wo ich Interferenzen eigentlich nicht erwartet hätte. So ganz zufriedenstellend ist es nicht. Ich bin ehrlich – mir fehlt da etwas die Sicherheit. Das gute Gefühl, wie es mir die erste Mavic verliehen hat.

Die Kamera des DJI Mavic Air

Das war ein Schlag ins Gesicht aller Mavic Flieger – 4K 30fps Video bei sage und schreibe 100MBps ! Genau – DAS Feature auf das Videofilmer alle gewartet haben. Bei der alten Mavic Pro waren es 60 Mbps, bei der Spark nur 20 Mbps bei FullHD. Und all das zu einem günstigeren Preis als jeder Mavic oder Phantom. Warum so ein Hype um die neue Zahl? Ganz einfach – Die Bitrate liefert deutlich mehr Details und mehr Möglichkeiten in der Nachbearbeitung. (mehr dazu hier) Des weiteren liefert der 1/2.3“ CMOS Sensor 120fps in 1080p und liefert somit butterweiche Zeitlupenvideos.

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Kameragimbal Unterseite

Bei Fotos glänzt die Kamera mit einem neuen Feature – der 32 Megapixel Sphären-Panoramen. Aus insgesamt 25 Fotos wird binnen 8 Sekunden eine 32MP große Panoramaaufnahme – knackscharf, riesengroß und immersiv in passender VR Brille. Natürlich unterstützt der DJI Mavic Air neben der JPEG Komprimierung auch das Adobe-geeignete DNG Rohdatenformat für unendlich viel Spielraum in der Nachbearbeitung. Folgendes Foto habe ich z.B. im Urlaub in Zeeland gemacht.

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Mein Fazit zum Mavic Air

DJI hat es beim Launch bereits geschafft meinen Haben Wollen Gefühl binnen weniger Sekunden anzusprechen. Auch wenn ich mich noch ein paar Monate gedulden konnte, so habe ich zugeschlagen und wurde fast nicht enttäuscht. Alles passt – bis auf die zuverlässige Reichweite. Hier wünsche ich mir mehr Puffer. Versteht mich nicht falsch – das ist jammern auf hohem Niveau und als Mavic Pro und Phantom Pro verwöhnter User vielleicht sogar unnötig. Aber wenn der „alte“ Mavic die 10fache Reichweite schafft, so hätte ich etwas mehr erwartet. Positiv überrascht hat mich das Flugverhalten. Extrem stabil, GEILES Videomaterial und wirklich coole, neue Quickshots. Für den Preis bekommt ihr eine Menge „Drohne“ und habt jahrelang Spaß. Wer also die beste kleine Drohne sucht – voilá. Das ist sie.

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Specs der Mavic Air

  • 32-Megapixel Panorama Modus
  • 1/2.3” 12mp CMOS Sensor f/2.8 Kamera
  • 4K-Videos mit 30 FPS
  • 3-Achsen-Gimbal
  • Gestensteuerung
  • neue Flugmodi
  • insgesamt 7 Kameras für die Sensorik
  • Flugzeit: bis zu 21 Minuten
  • Max. 68 Km/h Fluggeschwindigkeit
  • Klappbare Ausleger
  • 8GB interner Speicher
  • USB-Type C Anschluss
  • wird mit Fernsteuerung geliefert

Video zum Mavic Air

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