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DJI Mavic Air im Test – der perfekte Allrounder?

DJI Mavic Air im Test - der perfekte Allrounder? - mini quadrocopter, drohnen
93
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Die DJI Mavic Air ist eine kleine Drohne mit großen Ambitionen. 4K- 100Mbps Video, 3-Achs Gimbal,  verbesserte Hinderniserkennung uns das alles in einem extrem kleinen Formfaktor. Halte ich hier gerade die beste Drohne in den Händen? Nein. Aber das beste aus zwei Welten ganz bestimmt!

Der DJI Mavic Air ist die nahezu perfekte Verschmelzung des sehr erfolgreichen Mavic Pro und des kompakten und benutzerfreundlichen Spark. Mit viel Hightech und faltbaren Auslegern habe ich hier nun die wohl beste kleine Drohne auf dem Tisch die DJI je gelaunched hat. Optisch kann die Mavic Air eine MENGE bieten und zeigt die Evolution der Consumer Drones. Gutes, durchdachtes Design, Farbauswahl und extrem gute Verarbeitung zeichnen die Mavic Air bereits beim Unboxing aus. Geliefert wird die kleine Drohne mitsamt einer stabilen und stylishen Tasche.

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DJI Mavic Air Test

Im Lieferumfang findet ihr neben dem Controller noch das Ladegerät, den Akku, 2 Sätze Props, Propguards und Kleinzeug, wie Kabel und Co. Ich habe mich für die normale Version in Polarweiß für 849 EUR entschieden. Im Fly More Paket gibt es noch 2 Akkus, eine bessere Tasche und mehr Props extra. Preislich liegt das Paket bei aktuell 1.049 EUR. Haptisch und Optisch ist der Mavic Air wieder einmal ein Volltreffer und übertrifft Spark und die erste Mavic Generation schon mal um Längen.

Auch wenn sich die Größe des Mavic Air kaum vom deutlich günstigeren Spark unterscheidet, unterscheiden sich die inneren Werte enorm – wenn ihr mehr über einen Vergleich der beiden günstigsten DJI Modelle wissen möchtet, lest meinen Vergleich der beiden Modelle hier.

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DJI Mavic Air neben einem FPV Racer

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Specs der Mavic Air

  • 32-Megapixel Panorama Modus
  • 1/2.3” 12mp CMOS Sensor f/2.8 Kamera
  • 4K-Videos mit 30 FPS
  • 3-Achsen-Gimbal
  • Gestensteuerung
  • neue Flugmodi
  • insgesamt 7 Kameras für die Sensorik
  • Flugzeit: bis zu 21 Minuten
  • Max. 68 Km/h Fluggeschwindigkeit
  • Klappbare Ausleger
  • 8GB interner Speicher
  • USB-Type C Anschluss
  • wird mit Fernsteuerung geliefert

 

Mein Erstflug

Anders als in meinen anderen Tests möchte ich direkt mal auf die Flugeigenschaften und meine ersten Erfahrungen mit dem kleinen DJI zu sprechen kommen – denn ich bin schwer begeistert. Nach dem ersten Setup der App, der Kompasskalibrierung und der Anpassung der Gimbal Geschwindigkeit auf meine Bedürfnisse startete ich nun meinen Mavic Air wie immer autonom über die App. Überrascht hat mich im ersten Moment die Lautstärke. Der Kleine kann richtig laut – im Vergleich zu den Low Noise Props des Mavic Platinum oder der neuen DJI Phantom 4 Pro V2 Generation wirkt der Mavic Air fast laut. In der Luft fühle ich die kompakten Maße des Air eigentlich gar nicht mehr. Ob ich nun Phantom 4, Mavic oder den Mavic Air fliege – er fühlt sich einfach super gut und intuitiv an. Das Gimbal arbeitet butterweich! Im normalen GPS Modus wirkt er fast träge und langsam. So hatte ich sofort ein sehr gutes Gefühl für einfache Kameraflüge und auch manuelle Orbits fliegen sich kinderleicht. Das Gimbal arbeitet hervorragend – ich erwähnte es bereits. Aber aufgrund der extrem kompakten Bauart bin ich davon wirklich schwer begeistert! Nach den ersten Akkus hab ich dann mal den Sportmodus angeschaltet um die vollen 68km/h auszureizen. Das träge Gefühl ist ruckartig weg und mein Grinsen wird größer. So macht der Kleine nun wirklich Spaß – geht allerdings auf Kosten der Akku Laufzeit. Komme ich bei normalen Flügen im Schnitt auf 18 Minuten so kommt die erste Warnung im Sport Modus einige Minuten früher. Aber 15 Minuten sind im Mischbetrieb locker drin.

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Probleme im Wind

Gibt es bei normalem Wind nicht. Ich hab es an windigen Tagen extra gestestet. Erstaunlicherweise merke ich den Wind kaum im Flug. Mit Wind meine ich auch Wind – keinen Sturm. Aber ich hätte bei den Windverhältnissen erwartet, ich würde nun Jello im Bild haben oder gar Probleme mit der Flugstabilisierung bekommen. Schaue ich dem Mavic Air im Flug zu, bekomme ich Angst. Es wackelt und zuckelt schon ordentlich an dem 460 Gramm leichten Quadrocopter – doch beim Sichten des Footage keine Spur von Wacklern, Jello und co. Einfach nur ein wirklich super Videobild!

Neue Flugmodi – Quickshots

Nach ein paar Tagen Regenpause folgte mein nächster Test – die neuen Flugmodi „Quickshots“ – und wie vermutlich ihr alle wollte ich direkt den neuen Asteroid Modus testen. Hier fliegt der Mavic Air autonom aus der Selfie-Perspektive rückwärts gen Himmel, schießt ein 360 Grad Panorama und kommt punktgenau wieder zurück. Entstanden ist ein komplett geschnittenes, saucooles Video wie hier zu sehen:

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Neben dem Asteroid Mode überzeugt der Boomerang und Rocket Mode ebenso gut. Das verbesserte Active Tracking kann nun bis zu 16 Ziele simultan erkennen. Im Flug könnt ihr zwischen den erkannten Zielen bequem per App wechseln. Bislang brach das Active Tracking bei intensiven Bewegungen und schlechteren Lichtverhältnissen des öfteren ab. In meinem Test hat Active Track bisher perfekt funktioniert! Selbt bei Dämmerung folgte der Mavic Air zuverlässig! Ich weiß nicht wie es euch geht, aber ich habe nach wie vor ein komisches Gefühl wenn mich meine Drohne autonom verfolgt. Kontrollverlust oder sowas 😉 Auch wenn ich lieber selber fliege nutze ich die Möglichkeiten immer mehr und mit dem Mavic Air ist es in jedem Fall zuverlässiger geworden.

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Die Sticks lassen sich zum Transport abschrauben

Gestensteuerung

Ist nicht meine Welt – ich hasse Gestensteuerung und ich finde es auch nicht wirklich intuitiv. Vielleicht bin ich mit 38 schon zu alt um meinem Spielzeug wild fuchtelnd den Weg zu zeigen oder per Fingerzeig zu einem Foto zu zwingen. Ich mag es da diskreter. Aber um des Tests Willen navigierte ich auch per magischer Hand und nein. Macht mir immer noch keinen Spaß und fühle mich als ob ich den nicht vorhandenen Verkehr per Stopzeichen regeln muss.  Es klappt definitiv besser als im DJI Spark, der hier scheinbar nur gehorcht wenn er denn möchte. Vielleicht braucht er noch ergänzend die Trillerpfeife.

Vorteil der Smart Capture Möglichkeiten? Ihr benötigt keine Fernsteuerung. Tatsächlich lässt sich der DJI Mavic Air komplett ohne Fernsteuerung fliegen.

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DJI Fernsteuerung mit iPhoneX

Problem oder Mythos – Reichweite

Sicher ist mein Testbericht nicht der Erste Bericht, den ihr zum Mavic Air vor die hoffentlich nicht trüben Augen bekommt – und ja – auch ich habe vor meinem Kauf von schlechter Reichweite gelesen. Und aufgrund fehlendem OccuSync und somit reiner WiFi Übertraung ist die Reichweite nicht mit einem DJI Mavic zu vergleichen. Über dem Meer in Zeeland bin ich locker 600 Meter geflogen bis die ersten Probleme auftraten. Hier im Oberbergischen sieht das allerdings anders aus. Da ist oft nach 300 Metern Schluss. Doch um ehrlich zu sein reicht es mir. Es nervt nur, wenn ich nach 100 Metern bereits erste Ruckler im Videofeed habe – und das kommt leider auch vor! Selbst auf großflächigen Wiesen wo ich Interferenzen eigentlich nicht erwartet hätte. So ganz zufriedenstellend ist es nicht. Ich bin ehrlich – mir fehlt da etwas die Sicherheit. Das gute Gefühl, wie es mir die erste Mavic verliehen hat.

Mavic Air Angebote

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      Die Kamera des DJI Mavic Air

      Das war ein Schlag ins Gesicht aller Mavic Flieger – 4K 30fps Video bei sage und schreibe 100MBps ! Genau – DAS Feature auf das Videofilmer alle gewartet haben. Bei der alten Mavic Pro waren es 60 Mbps, bei der Spark nur 20 Mbps bei FullHD. Und all das zu einem günstigeren Preis als jeder Mavic oder Phantom. Warum so ein Hype um die neue Zahl? Ganz einfach – Die Bitrate liefert deutlich mehr Details und mehr Möglichkeiten in der Nachbearbeitung. (mehr dazu hier) Des weiteren liefert der 1/2.3“ CMOS Sensor 120fps in 1080p und liefert somit butterweiche Zeitlupenvideos.

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      Kameragimbal Unterseite

      Bei Fotos glänzt die Kamera mit einem neuen Feature – der 32 Megapixel Sphären-Panoramen. Aus insgesamt 25 Fotos wird binnen 8 Sekunden eine 32MP große Panoramaaufnahme – knackscharf, riesengroß und immersiv in passender VR Brille. Natürlich unterstützt der DJI Mavic Air neben der JPEG Komprimierung auch das Adobe-geeignete DNG Rohdatenformat für unendlich viel Spielraum in der Nachbearbeitung. Folgendes Foto habe ich z.B. im Urlaub in Zeeland gemacht.

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      Video zum Mavic Air

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      Mein Fazit zum Mavic Air

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      DJI Mavic Air im Test – der perfekte Allrounder?
      Lieferumfang89
      Verarbeitung100
      Flugverhalten100
      Kamera95
      Flugzeit95
      Reichweite85
      Preis / Leistung85
      Leserbewertung0 Votes0
      Positiv
      Größe
      Flugverhalten
      Flugmodi
      Verarbeitung
      Negativ
      Reichweite eher gering im Vergleich
      Relativ laut
      Fernbedienung ohne Display (besser: beim Mavic 1)
      93
      Fazit
      DJI hat es beim Launch bereits geschafft meinen "Haben Wollen" Gefühl binnen weniger Sekunden anzusprechen. Auch wenn ich mich noch ein paar Monate gedulden konnte, so habe ich zugeschlagen und wurde nicht enttäuscht. Alles passt - bis auf die zuverlässige Reichweite. Hier wünsche ich mir mehr Puffer. Versteht mich nicht falsch - das ist jammern auf hohem Niveau und als Mavic Pro und Phantom Pro verwöhnter User vielleicht sogar unnötig. Aber wenn der "alte" Mavic die 10fache Reichweite schafft, so hätte ich etwas mehr erwartet. Positiv überrascht hat mich das Flugverhalten. Für den Preis bekommt ihr eine Menge " Kamera-Drohne" und habt jahrelang Spaß. Wer also die beste kleine Drohne sucht - voilá. Das ist sie.
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      Kameradrohnen

      Xiaomi FiMI A3 – wie gut ist eine Drohne unter 300€ ?

      Xiaomi FiMI A3 - wie gut ist eine Drohne unter 300€ ? - xiaomi, featured

      Mit der FiMI A3 startet der neue chinesische Low-Budget-Player Xiaomi einen neuen Angriff auf die Größen der Drohnen-Branche. Derzeit hat FiMi vier Drohnen auf dem Markt: Mi Drone Mini, Mi Drone 4K, FiMI A3 und FiMI X8 SE. Während die Mi Mini eine ausgezeichnete Einstiegsdrohne ist, bietet die X8 SE ordentlich Ausstattung mit 4K-Kamera und 3-Achsen-Gimbal. Mit der A3 schickt Xiaomi nun den kleinen Bruder der X8E ins Rennen. Für rund 250-270€ bekommt Ihr 25 Minuten Flugzeit, genaue Positionsbestimmung dank GPS im Dualbetrieb mit  GLONASS und einer Fernsteuerung mit integriertem FPV Bildschirm. Ich habe mir das zugegeben sehr verlockende Preis-/Leistungsverhältnis nun mal näher angeschaut und möchte Euch eine Einschätzung der Xiaomi FiMI A3 geben.

      Xiaomi FiMI A3 - wie gut ist eine Drohne unter 300€ ? - xiaomi, featured

      Highlights der FIMI A3

      • Duales Satellitenortungssystem (GPS+GLONASS);
      • Fernbedienung mit integriertem 5.8G Empfänger, 4.3″ LCD und DVR;
      • Bürstenlose Motoren mit 7.5″ Schnellspann-Propellern;
      • DIY-Anschluss für externe Geräte (UART, PWM GPIO und Vout);
      • GPS- und Sportflugmodi;
      • Intelligente Flugmodi (Follow-me, Orbit, Selfie und Headless);
      • Genaueres Return to Home (GPS-gestützte RTH);
      • Full HD-Kamera mit 5.8G Echtzeit-Bildübertragung;
      • Bis zu 1920×1080@ 30 fps Videoaufnahme (20/40/60Mbps);
      • 3-Achsen-Bildstabilisierung (2-Achsen mechanischer Gimbal + 3-Achsen-EIS);
      • Etwa 1KM Regelbereich (FCC);
      • Bis zu 25 Minuten Flugzeit

       

      Angebote

      Die XIAOMI FiMI A3

      Das erste was bei der A3 auffällt ist die Größe. Mit Dimensionen von 285 x 229 x 69 mm ist das Modell im flugbereiten Zustand vergleichbar mit der aktuellen DJI Mavic 2 ( 322×242×84 mm). Sogar noch etwas kompakter. Auf der Waage kommt die Xiaomi FiMI A3 sogar nur auf 560 Gramm (Mavic 2 : 907gr). Ob das nun ein Vorteil ist? Ich denke eher nicht. Denn gerade bei Wind ist das höhere Gewicht der Mavic 2 doch von Vorteil – liegt einfach etwas satter in der Luft. Leider erspart das geringere Gewicht auch nicht die Drohnenplakette. Diese wird ab 250 Gramm zwingend benötigt. Der größte Unterschied zur Mavic ist allerdings der fehlende Klapp-Mechanismus. Und da kommen wir auch schon zu einem der wichtigsten Unterschiede zur Xiaomi X8 SE.

      Das Design der FiMI A3 ist minimalistisch und in meinen Augen sehr schön und wertig. Xiaomi ist bekannt für gute Verarbeitungsqualität. Mein Saugroboter z.B. steht einem teuren Vorwerk in nichts nach. Da könnt ihr sicher sein – Xiaomi baut wirklich sehr ordentlich.

      Der 3S 2000mAh Akku soll für eine Flugzeit von 25 Minuten sorgen – bei 500 Gramm Abfluggewicht kann das schon passen. Ich gehe aber eher von 20 Minuten aus. Das klingt für 250 EUR doch schon alles seht gut. Aber da geht noch was. Jetzt wird es SMART. Denn Xiaomi hat der FiMI A3 noch ein paar schlaue Features verpasst. So kann der Preis-/Leistungsheld nicht nur GPS gestützt fliegen, er bietet auch noch smarte Flugmodi wie Follow Me, Orbit-Modus, Fixed Wing, Dronie, Headless und One Key Return. Letzteres ist der „sichere Hafen“ für alle Neueinsteiger. Mit nur einem Knopfdruck fliegt der Quadrocopter zum Startpunkt zurück. Safety first.

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      Smarte Flugmodi des FIMI A3

      Lieferumfang

      • Xiaomi FiMI A3 (hier mehr Details)
      • FPV Fernsteuerung
      • Propeller mit Quick-Release Funktion
      • 3S Akku mit 2000mAh
      • Ladegerät mit Netzteil
      • Alle benötigten Kabel

      Kamera & Gimbal

      Anders als der große Bruder kann der Xiaomi FiMI A3 „nur“ in HD aufzeichnen. Sprich, die Kamera liefert 1080p HD Videos mit bis zu 30 Bildern pro Sekunde. Das allerdings bei einer Video-Bitrate von 60Mbit/s. Dies sorgt für ein klares HD Bild. In der Preisklasse schon mal ein echtes Plus! Das Gimbal suggeriert eine 3-Achs Steuerung aber Vorsicht. Mechanisch sind es nur 2 Achsen. Die 3. Achse wir per Software gerechnet. Das hat im Grunde keinen großen Nachteil, es wirkt nur etwas künstlicher als ein echtes 3-Achs Gimbal. Mit einem FOV von 80 Grad bekommt ihr zumindest ein sehr gerade Bild – Fisheye Optik will ja niemand. Dies ist gerade bei Fotos wichtig. Hier liefert die A3 leider nicht die besten Ergebnisse. Da wird doch stark künstlich nachgeschärft und bearbeitet. Wirklich schön sind die Fotos nicht. Daher wäre die Empfehlung eher für Videoflieger – die wirklich schöne HD Aufnahmen aufzeichnen möchten. Und das kann die A3 für einen Preis von 250 EUR wirklich sehr gut. Hätte man mir vor 6-7 Jahren gesagt, was für das Geld bald möglich ist….

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      FPV Fernsteuerung

      Während der teurere FiMI X8 SE mit einer monitorlosen Fernbedienung ausgestattet ist, verfügt der Sender des FiMI A3 über einen integrierten 4.3″ FPV-Bildschirm. Darüber hinaus verfügt es über einen integrierten DVR, mit dem FPV-Flüge aufgezeichnet werden können. Auf der Unterseite, hinter der Gummiklappe, befinden sich der Micro-USB-Ladeanschluss, der AV-Ausgang und der Micro-SD-Steckplatz. Die Fernsteuerung kommt zwei Antennen: eine 2,4 GHz für die Flugzeugsteuerung und eine 5,8 GHz für die Live-Videoübertragung. Über das Konfigurationsmenü kannst Du zwischen den Betriebsarten Modus 1, Modus 2 und Modus 3 umschalten. So ist die Funke für jeden Flugstil geeignet.  Die Modes besagen, auf welchem der Sticks GAS & Steuerung konfiguriert ist. Mode 2 ist der Klassiker – Gas (Höhe) & Gier links, Roll & Pitch liegen auf dem rechten Stick.

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      Auf der Vorderseite befinden sich neben den besagten Steuerknüppeln und der Ein-/Aus-Taste ein Zwei-positions-Schalter (Flugmodus), die RTH-Taste und ein fünfseitig orientierter Mini-Joystick. Die Kamerataste (Foto/Video) befindet sich auf der Rückseite der Fernsteuerung. Auf der Oberseite befinden sich je ein Drehregler für den Neigungswinkel der Kamera und für die EV-Einstellung der Kamera oder zur Ansteuerung der PWM Ausgänge.

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      Der 4,3-Zoll-FPV-Bildschirm bietet detaillierte Fluginformationen über ein grafisches OSD. Auf dem oberen Band werden folgende Flugdaten (von links nach rechts) angezeigt: Drohnenakkuspannung, Anzahl der Satelliten, Flugmodus, Aufnahmetimer, FPV-Foto-/Videomodus, FPV- und RC-Signalstärke und RC-Batteriespannung. Horizontalgeschwindigkeit, Vertikalgeschwindigkeit, Flugzeugheckkurs, Flugdistanz und Flughöhe werden am unteren Bildschirmrand angezeigt. Wenn Ihr FPV Racekopter fliegt, kenn ihr die Qualität der 5,8 Ghz Analog-Videoqualität. Falls nicht : Erwartet hier bitte keine HD Übertragung oder ein Fancy Setup-Bild. Analog ist analog. Da kommt es auch zu Bildstörungen und Rauschen. Damit muss ma leben. Bietet aber im Vergleich zu WLAN Kameras in der Preisklasse erstklassige Stabilität und Sicherheit. Da gibt es kein „einfrieren“ des Bildes oder ein stocken der Übertragung. Da merkt ihr ziemlich genau wie weit ihr noch fliegen könnt, weil das Bild immer mehr Störungen bekommt – es bleibt aber niemals hängen. Und das ist ein großer Vorteil. Denn auch ein schlechtes Bild ist immer noch besser als gar kein Bild. Hier mal ein Video, das es besser verdeutlicht. Aber das ist NUR das FPV Bild auf dem Monitor – die aufgenommene Qualität der Kamera ist in HD.

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      Der FiMI A3 ist sofort einsatzbereit, Quick-Release Props installieren, Akku rein und los geht es. Standardmäßig ist die Flugstrecke auf 500 Meter und die Flughöhe auf 120 Meter begrenzt. Für einen sicheren Start und ausfall-freien Flug benötigt der A3 mindestens 10 Satelliten. Das kann beim Start schon mal ein paar Sekunden dauern, bis alle Daten gelogged sind und ein Flugbeginn möglich ist.

      Für Spielkinder

      Ein richtig cooles Gadget verbirgt sich auf der Unterseite des FIMI A3. Der DIY PORT! Ja, genau. Hier könnt Ihr euch austoben. Der Port erlaubt die Steuerung externer Geräte. Bonbons abwerfen? LEDs steuern? Tobt Euch aus. Ich find es super!

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      Eine Kaufempfehlung?

      Von meiner Seite aus ja! Für unter 300 EUR bekommt ihr hier echt eine MENGE an cooler Features und bezauberndes Videomaterial. Die FPV Fernsteuerung mit 5,8 -GHz ist ein weiteres, lohnendes Feature. Gerade wenn man bedenkt, wie teuer bereits ein Monitor mit Videoempfänger ist. Wer seinen Fokus auf Fotos legt, ist allerdings hier falsch. Da gibt es allerdings in der Preisklasse auch nichts. Sehe ich eine Alternative zum Xiaomi FiMI A3? Aktuell nicht – außer ihr kauft Euch einen gebrauchten DJI Phantom für kleines Geld. Aber bitte nicht mehr die 1. Versionen…

       

      Wo kaufen?

      Das müsst ihr entscheiden. Ihr könnt direkt bei Banggood in China kaufen. Vorteil: Es gibt immer eine Menge Rabatte und Gutscheine. Da kann ein echtes Schnäppchen noch günstiger werden. Nachteil: Ihr stärkt weder Deutschland noch den lokalen Handel. Entscheidet selber. Hier die Möglichkeiten:

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