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Anfänger?

Tipps für Anfänger – FAQs

Tipps für Anfänger - FAQs - Tutorials

Tipps für Neueinsteiger ins Thema Drohnen – Oft werden wir über unser Magazin angesprochen, angerufen und angeschrieben, mit welchem Modell und WIE man am besten ins Thema der Multirotor Welt startet. Grund genug endlich mal darüber zu schreiben. Wir schreiben aber nicht nur, wir bieten Euch eine Checkliste. Wie ist Euer Wissensstand, wie sind Eure Fähigkeiten rund um Modellbau, könnt Ihr schon fliegen… usw. All diese Fragen werden wir nun gemeinsam bearbeiten. Wir hoffen mit dieser kleinen Checkliste bereits einige Unklarheiten zu beseitigen und Euch den Einstieg leichter zu machen. Dieser Beitrag ist der erste Schritt in unsere Reihe der FAQs und Wissensbibliothek.

Welche Drohne eignet sich für Anfänger?

Diese Frage erreicht uns eigentlich nicht so häufig, merken aber in den Gesprächen  das sich  Einsteiger damit noch nicht auseinandergesetzt haben. Es kommt ganz auf Eure Anforderung an. Wir empfehlen gerade zum Start allerdings immer einen Quadrocopter (4 Ausleger). Egal ob Ready-to-fly oder im Eigenbau. Aufbau, Konfiguration, Fehlerquellen, Empfehlungen.. all diese Dinge sind hier einfach etwas einfacher. Es gibt genug Anleitungen und Hilfestellungen. Bei speziellen Rahmensystemen sind spezielle Konfigurationen erforderlich und da wird es dann oft schon etwas tricky. Schwerpunkt Ermittlung,  Lage des GPS oder Motor – &  Propwahl um nur einige Faktoren zu nennen. Hier bedarf es einfach ein wenig Erfahrung.

  • Für blutige Modellbau Anfänger ohne großes Budget empfehlen wir eigentlich immer kleine Modelle, die gut fliegen. Unsere Empfehlung war bislang der Minicopter von Reely, allerdings gibt es diesen nicht mehr und wir sind auf Hubsan X4 oder Jamara ausgewichen.  Bei Preisen bis zu 50 EUR und guten Flugeigenschaften empfehlenswerte Modelle. Habt Ihr das Fliegen damit drauf, kann auf ein größeres Modell gespart werden. Die Flugeigenschaften und die Steuerung sind gleich! UPDATE: Mittlerweile kann ich den Blade Inductrix wirklich empfehlen. Fliegt großartig und lässt sich sogar auf FPV umbauen, wenn es spaßiger werden soll. Hier geht es zum Inductrix

 

  • Für Anfänger mit Budget und ohne Bastelwillen geht es dann in Richtung DJI Drohne mit Kamera. Je nachdem welches Budget vorhanden ist. Ob gebraucht oder Neu spielt dabei keine Rolle. Gute Gebrauchte sind wahre Schnäppchen. Über den Phantom schreibe ich jetzt hier nicht viel. Dazu könnt Ihr Euch hier unsere DJI Phantom Artikelreihe verinnerlichen. DJI Spark, Mavic Air oder DJI Mavic – es sind alles wirklich gute Modelle für Einsteiger bis zum Profi.

    Aktuell im Test: DJI Phantom 4 Alternativ als Hexacopter : Yuneec Typhoon H

 

  • Für Anfänger mit Bastel-Erfahrung gibt eigentlich nur das Budget eine Grenze. In jedem Fall können wir hier als Flight Control (FC) eine NAZA empfehlen. Fliegt gutmütig, muss nicht programmiert werden und ist eben Plug n Play. Gerade das Thema Programmierung haben wir aus Euren Antworten oft als störend empfunden. Wer da richtig Spaß an der Technik hat, dem sei eine NAZE32 als Beispiel empfohlen. Rahmen, Motoren / ESC & Props könnt Ihr Euch nach Budget und Geschmack aussuchen. Wenn Ihr mit FPV durchstarten wollt, ist unser Bau eines FPV Racer Guide sicher spannend.

 

Was kostet mich eine Einsteiger Drohne?

Die wohl meist-gestellte Frage lautet : „Ich will einen Copter mit guter Kamera der gut fliegt – für 100 EURO. Was gibts da?“ Einfache Antwort… NIX! Es gibt einfach kein System das eine vernünftige Kamera für 100 EUR an Board hat! Fangt wie in der ersten Frage einfach an mit einem kleinen Minicopter zu üben und spart in Richtung DJI Phantom / Blade 350QX oder 200QX  / Eigenbau und plant ein Budget ab mind. 400 EUR ein. Gute Gebrauchte gibt es schon ab 330 EUR. Da ist ne Funke bei, Ladegerät und Zubehör. Dann braucht Ihr noch ne ActionCam. Als Tipp. Eine günstige und gute Cam ist die easypix goxtreme .

Welche Formen gibt es?

Auch diese Frage wird uns interessanterweise sehr oft von Neulingen gestellt. Meist in Verbindung mit irgendwelchen verlinkten Youtube Videos. Die gängigsten Formen sind ohne Frage der Quadrocopter (4 Ausleger als X oder Kreuzform) und der Hexacopter (6 Ausleger). Neben den genannten Formen gibt es noch einige andere Varianten. Da wäre zum einen der klassische Heavylifter. Ein Oktocopter (8Ausleger) und zum anderen ein Y6 oder Tricopter. Die laufen Euch sicherlich häufiger über den Weg. Beim Tricopter ist ein Ausleger hinten und zwei Ausleger vorn. Dan gibt es noch Systeme als H Version für Kameraflüge. Und jede Kombination gibt es dann noch mit jeweils doppelten Motoren. So wird aus einem X quadrocopter schnell ein X8 – denn dieser fliegt dann mit 8 Motoren. Pro Ausleger wird hier ein Motor andersherum unten montiert. Die Rotoren drehen dann je Ausleger gegenläufig. Neben den Ausleger-Varianten gibt es dann noch verschiedenste Rahmentypen. Mal klein und kompakt, mal richtig groß. Als Kontrast-Beispiel nennen wir mal einen TBS Discovery, der sehr flach gebaut ist im Vergleich zum DJI Phantom. Diese Frage könnten wir jetzt ewig ausführen. Aber was es alles für Rahmen-Konzepte gibt, erfahrt Ihr schon nach und nach. Wenn Ihr da mehr wissen wollt, so lasst es uns doch bitte wissen. Und nicht wundern. Das Wort Quadrocopter hat sich irgendwie als Verallgemeinerung durchgesetzt. Oft ist von einem Quadrocopter die Rede ohne dabei auf die Anzahl der Motoren zu achten. Besser als das böse „D“ Wort – das könnt Ihr Euch direkt schenken. Wir fliegen keine Kriegsspielzeuge!

Und wo sind die Unterschiede der Modelle?

Im Grunde liegen die Unterschiede bei den Anforderungen, die Ihr Euch steckt. Für einfaches und schnelleres FUN Fliegen eignen sich kleine, flache Rahmen sehr gut. Für stabile Kameraflüge macht die Größe und Anzahl der Motoren den Unterschied. Gerade bei der Luftbildfotografie /Videografie bestimmt die Art und Größe der Kamera die Form. Eine GoPro kann jeder Copter tragen – eine RED Kamera nicht 😉 Umso schwerer die Kamera, umso höher die Anforderungen an Euren Copter.  Bei Hobby Anforderungen ist die Bauform und Anzahl der Motoren eher eine Glaubens- und Geschmacksfrage.

Selber bauen oder fertig kaufen?

Das kommt komplett auf Eure Laune und Euer Gefühl an! Da können wir auch kein Muster erkennen. Der eine mag das basteln, der andere hasst es! Ich persönlich liege eher dazwischen. Ich liebes es zu basteln, aber eine komplizierte FC zu programmieren und mich mit Einstellflügen wochenlang zu quälen… nein Danke! Wenn Ihr also Spaß am Basteln habt, dann baut Euch Euer eigenes System! So schwer ist es auch nicht! Und wenn Ihr überhaupt kein Händchen dafür habt, aber gern einen Custom Copter haben wollt, dann schreibt uns doch mal! Wir kennen einen guten Einkaufs- und Bauservice!

Gebraucht kaufen?

Das Budget lässt einfach keinen vernünftigen Quadrocopter zu? Die Erfüllung des Traums des DJI Phantom 4 liegt in weiter Ferne? Es muss nicht immer neu sein! Klar, Garantie ist wertvoll und ein Neues Modell zu fliegen ist ein tolles Gefühl. Aber gerade der erste Copter kann durch eigenes Versagen schneller gen Boden sausen und dann tut es beim Gebrauchten vllt. nicht so weh! Wir können es Euch nur empfehlen. Kauft bei begrenztem Budget lieber was gutes Gebrauchtes als was schlechteres Neues!

Wo darf ich fliegen?

Das Thema haben wir hier behandelt: Was darf ich alles mit meinem Quadrocopter ?

Was brauche ich noch alles

Das kommt auf Euer gewähltes Setup an! Bei einem DJI Phantom braucht Ihr zum Start überhaupt nichts! Funke, Lipo, Ladegerät. Alles ist dabei! Was Ihr zum Fliegen generell neben dem Modell benötigt: Mind. 6 Kanal Fernsteuerung, Ladegerät für LiPo, Lipo Akkus.

Ganz wichtig: Ihr braucht unbedingt eine Drohnen Versicherung

 

Jetzt wünschen wir Euch viel Erfolg bei dem Weg zum ersten Quadrocopter! Und bei Fragen, einfach melden 😉 Die Liste wird gerne erweitert. Das entscheiden auch Eure Fragen.

DJI

Beste DJI Beginner Drohne – Spark oder Mavic Air

Beste DJI Beginner Drohne - Spark oder Mavic Air - featured

Zum ersten Mal Drohne fliegen kann eine nervenaufreibende Erfahrung sein, wäre da nicht die moderne Technik, die eigentlich alles übernimmt und Euch wunderbar an den Umgang mit modernen Quadrocoptern heranführt. Fragt mich ein Neuling welches Modell und welche Marke für einen guten Einstieg geeignet ist, gibt es eigentlich nur eine richtige Antwort. DJI. Es kommt gar nicht mehr drauf an ob Du Dich FÜR DJI, sondern lediglich für welches Modell von DJI Du dich entscheiden solltest. Nicht nur der Beginnermodus mit Höhen-und Weitenbegrenzung von 30 Metern und verminderten Ausschlägen ist Gold wert, viel mehr bietet der integrierte Simulator in der DJI Go App erste Übungen mit der eigenen Drohne. So sollte jeder Einstieg beginnen.

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Als Anfänger spielt das Budget natürlich eine große Rolle. Direkt 1.000 EUR und mehr auszugeben ist Quatsch. Daher sind Spark und Mavic Air zwei DJI-Quadcopter, die Du ernsthaft in Betracht ziehen solltest, zumal sie leicht zu tragen und sehr klein sind. Den Unterschied der beiden Drohnen erklärt YouTuber RevealRabbit sehr gut. Hier mal sein Video dazu:

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DJI Mavic Air vs. Spark

Preis

Der Spark wird derzeit für 499 EUR (Link) verkauft und wird mit kostenloser Fernsteuerung geliefert (Aktion), Die Mavic Air kostet 849 EUR in der Stand-alone-Version (Link). Wer nun den Spaß am Fliegen selbst hat, mit 1080p Video zufrieden ist und üben möchte, ist mit dem Spark also auf der deutlich günstigeren Seite. Wenn Videoaufnahmen und Fotografie die Hauptfaktoren sind, wäre der Mavic Air der ideale Quadrocopter, um 4K 60 fps Videos und 32MP Kugelpanoramen zu schießen. Ist der höhere Preis gerechtfertigt? Ja, schon. Aber der Spark fliegt keine Spur schlechter. Es sind die Features, die den Preis ausmachen.

Größe

Hier hat der 130 Gramm schwerere Mavic Air die Nase vorn. Dank Klapparme ist das Transportmaß nochmal kleiner als der 300 Gramm schwere DJI Spark. Beide Modelle lassen sich dennoch wunderbar transportieren und passen in jede Tasche. Wer nun glaubt die Größe ist entscheidend für die Fluglage bei schlechteren Wetterbedingungen, täuscht. Beide Modelle fliegen auch bei ordentlichen Briesen super stabil.

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DJI Mavic AIR
Gefaltet: 168×83×49 mm (L×B×H)
Entfaltet: 168×184×64 mm (L×B×H)

zum DJI Mavic Air Test

DJI Spark
Gehäuse: 143×143×55 mm (L×B×H)

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Reichweite

Hier haben beide Modelle einen Nachteil gegenüber DJI Mavic Pro oder Phantom Modellen. Beide Modelle nutzen Wi-Fi als Verbindung und haben bei Weitem nicht so eine Reichweite wie die großen Brüder. Dennoch komme ich z.B. mit meinem Mavic Air auch mal locker 600m weit weg. Für normale Sichtflüge ist ausreichend Reichweite da. Stört also überhaupt nicht. DJI spricht beim Mavic Air zwar von bis zu 4km Reichweite – ist aber nicht zu schaffen. Beide Modelle besitzen einen 720p Livestream mit geringer Latenz. Durch die WiFi Verbindung hakelt das Bild aber bei beiden immer wieder mal wenn weiter weggeflogen wird. Nicht störend, man muss es nur wissen.

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Flugzeit

Meinen DJI Spark konnte ich bei Wind am Meer bei ca. 10 Akkuladungen im Schnitt 15 Minuten in der Luft halten. Dann kam die Low Battery Warnung, die standardmäßig bei 30% Akku ertönt.  Meinen Mavic Air fliege ich im Schnitt 20 Minuten. Bei warmen, windstillen Verhältnissen sind aber auch 24 Minuten drin. Natürlich kommt die Flugzeit auch immer auf den Flugstil an. Wer nur im Sportmodus rum kurvt ist schneller am Boden. Logischerweise. A pro pro Sportmodus. DJI Spark schafft ca. 50km/h. Mavic Air = 68,4km/h.

Kamera & Gimbal

Hier kommen wir jetzt zu den größten Differenzen der beiden Einsteigermodelle von DJI. Können wir also beim DJI Mavic Air auf ein vollwertiges 3-Achs Gimbal zugreifen, bietet uns die DJI Spark leider nur ein 2-Achs Gimbal. Die 3. Achse wird digital retuschiert. Auch bei der Qualität der Kamera herrscht ein ähnliches Szenario. Die Spark kann mit maximal FullHD 1080p filmen und verzichtet komplett auf 4K Video. Die Mavic Air hingegen bietet vollwertiges 4K Footage mit bis zu 100MB/s. Das ist für die Größe der Cam großes Kino. Beide Modelle schießen dennoch wirklich gutes Footage. Die Fotoqualität ist super und gerade die DJI Mavic Air bietet dank RAW Format eine Menge Nachbearbeitung. Auf DNG Fotos müssen wir bei der Spark leider verzichten.

Ich habe euch hier mal ein unbearbeitetes DNG vom DJI Mavic Air hochgeladen. Extra bei relativ schlechten Bedingungen. Könnt Ihr Euch gerne mal anschauen, bearbeiten ect. DOWNLOAD

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Modi & Features

Das die Mavic Air über Klapparme verfügt und die DJI Spark starre Ausleger hat müssen wir kaum erwähnen. Dennoch sind sich beide Modelle ähnlich. Die internen Features, wie intelligente Flugmodi unterscheiden sich kaum. Ein großer Vorteil der DJI Mavic Air sind die neuen Smart Capture Quick Shot Methoden, wie Asteroid, Rocket oder dem besseren Active Tracking dank deutlich mehr Sensorik. So können jetzt Personen und Gegenstände deutlich genauer getracked werden.

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Also, welches Modell ist Anfänger tauglicher?

Nach Abwägung der Spezifikationsunterschiede zwischen den beiden Drohnen kommt es darauf an, was Ihr hauptsächlich beabsichtigt und wie hoch euer Budget ist. Wenn es ums fliegen lernen geht und einfach gute Videos und Fotos für den Eigengebrauch machen will ist mit der DJI Spark bestens beraten. Für professionelleres Video- und Fotomaterial ist die DJI Mavic Air besser geeignet.  Generell bietet die DJI Mavic Air deutlich mehr Features, die auch in Kleinem Nutzen Vorteile bieten. Die Technik ist einfach wieder eine Generation weiter. Als reine Einsteigerdrohne würde ich aber aufgrund des günstigen Preises und des Fluggefühls zum DJI Spark raten. Denn da kann ich nur sagen: beide Geräte fliegen TOP und Gleichauf!

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