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TBS Vendetta – RTF FPV Racer im Test

TBS Vendetta - RTF FPV Racer im Test - team blacksheep, tbs

TBS Vendetta – der von den FPV Pionieren Team Blacksheep rund um Raphael Pirker entwickelte Ready-to-fly FPV Racer bietet TOP Komponenten, geile Optik und ein innovatives Rahmenkonzept. In unserem Test schlägt er sich bislang extrem gut. Ein echter und wettbewerbsfähiger Racer out of the box. 

TBS Vendetta - RTF FPV Racer im Test - team blacksheep, tbs

Allgemeines zum Vendetta

Ein komplettes Carbon Monocoque, Schnellwechselsystem für die Arme, lötfreies reparieren – ein ready to fly FPV Racer der 240er Klasse – ausgelegt für 5″ Props. Das ist der TBS Vendetta. Und ja, er sieht einfach nur sexy aus. Das komplette Monocoque wurde gewichtsoptimiert und bietet eine Fülle von Features. Neben der markanten Optik ist aber wohl das Quick Release System des Vendetta das Haupt Feature. In nur wenigen Handgriffen lassen sich Arme und die gesamte Elektronik vom Rahmen entfernen. Die Arme selbst werden auf der Unterseite mit 4 Schrauben vom Monocoque abgeschraubt. Die gesamte Elektronik der Motoren ist mit einem MT30 Stecker gesteckt. Einfach die Arme nach unten abziehen, und gegen ein neues Set tauschen – der entscheidende Vorteil gerade im Rennen. Schnell repariert und weiter geht es. Alternativ lässt sich auf einem zweiten Set Arme auch einfach eine neue Motorkombi mitsamt Props tauschen. Und das in wenigen Minuten. Und genauso einfach kommt man beim Vendetta an die gesamte Elektronik. Sind die Arme einmal abgeschraubt, werden vorn neben der Kamera die 2 Schrauben gelöst und der Elektronik – Schlitten kann nach vorne rausgezogen werden. Hier ist der gesamte Aufbau montiert. TBS ZeroZero Kamera, TBS Powercube – bestehend aus Colibri FC und den 4 ESCs  (6S tauglich!) sowie der TBS Unify Pro Videosender mitsamt TBS CORE PRO OSD. Selbst ein kleiner Empfänger, wie der TBS Crossfire Micro RX hat noch Platz im Schlitten. Und das Beste – alle Komponenten sind lötfrei auszutauschen. Alles ist modular und gesteckt aufgebaut. Das Setup lässt sich komplett ohne PC oder MAC erledigen. Die gesamte Konfiguration kann per OSD über die Videobrille erledigt werden.  Nun schauen wir uns aber mal den TBS Vendetta richtig an und fliegen ihn für Euch.

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Specs zusammengefasst

  • – Carbon Monocoque
  • – Herausziebarer Schlitten der die Elektronik enthält
  • – Steckbare Motorträgerarme aus Carbon
  • – frei wählbarer Camerawinkel bis zu 45°
  • – TBS Colibri Flugsteuerung mit Cleanflight
  • – TBS Powercube – 6s tauglich!
  • – TBS Unify Pro Vtx
  • – TBS Triumph Antenne
  • – TBS ZeroZero FPV Kamera
  • – Cobra 2204/2300 kv Motoren
  • – HQ 5×4 Dreiblatt Propeller
  • – 10 sehr helle RGB LEDs
  • – Einfache GoPro und Mobius Halterung inkl.

Unboxing

Vorab muss ich sagen, ich habe den Vendetta aufgrund von Lieferzeiten gebraucht gekauft. Vielen Dank an der Stelle an Dirk von flyduino.net . Daher habe ich keine Bilder oder ein Video vom Unboxing gemacht. Aber ist doch Schnurz. Das Ergebnis zählt. Denn der TBS Vendetta kommt fast komplett aufgebaut in ner kleinen Schachtel. Im Lieferumfang ist alles, bis auf Funke, Empfänger und Akku enthalten. Die Arme kommen demontiert aber mit installierten Motoren und das gesamte Monocoque ist ebenfalls vormontiert. Zusätzlich gibt es noch 3 Straps – 2 für den Akku und 1 großes Strap für die Action Cam. 2 Halterungen für die GoPro z.B. sind mit dabei in unterschiedlichen Winkeln. Super gelöst : Die Halterungen sind aus Schaumstoff und wiegen gerade mal NICHTS, halten die Cam mit dem Strap aber bombenfest.  Beim Unboxing war ich von der Verarbeitung – gerade vom Monocoque sehr überrascht. Mensch sieht das gut aus! Zu schade zum crashen 😉  Mit dabei sind 2 Sätze HQ 5×4 Dreiblatt Pops in Grün, die TBS Triumph Antenne und ein paar TBS Sticker. Viel mehr gibt es zum Unboxing schon gar nicht zu sagen. Fangen wir lieber mit dem Test an.

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Das Carbon Monocoque des TBS Vendetta

Test des TBS Vendetta

Da ich den Vendetta nun also schon montiert bekommen habe, musste ich natürlich erst einmal alles auseinandernehmen. Ich bin ja neugierig. Die Arme sind  – nachdem die Abdeckplatte der Arme einmal weg ist, mit 4 Schrauben im Monocoque verschraubt. Sind diese gelöst, lässt sich der gesamte Arm einfach abstecken. Hierzu setzt TBS auf einen MT30 Stecker. Kannte ich bis dato gar nicht und in zukünftigen Eigenbauten werden die sicher auch zum Einsatz kommen. Sehr cool gelöst. Nachdem die Arme ab sind – dauert keine 2 Minuten – löse ich die 2 Schrauben der Abdeckkappe an der Vorderseite bei der Kamera. Nun lässt sich die gesamte Elektronik tatsächlich sehr leicht aus dem Monocoque herausziehen. Alles ist sauber verarbeitet, und gut verbaut. Die einzelnen Module lassen sich so wie es aussieht, sehr gut tauschen. Der verbaute Crossfire Micro Receiver sitzt unter dem Unify Pro Vtx und dem Core Pro OSD. Platz für einen FRSKY Receiver oder einen Spektrum Satelliten ist ebenfalls vorhanden. Allerdings wird der Spektrum Satellit vermutlich aus dem Gehäuse genommen werden, um Platz im Rahmen zu finden. Viel Platz ist da nämlich nicht. Für die Antennen gibt es am Gehäuse des Vendetta 2 sinnvolle Aussparungen – direkt neben dem XT60 Stecker für den Akku. Dort lassen sich z.B. die Antennenröhren schön V- förmig aus dem Gehäuse leiten. Einen Punkt habe ich noch nicht angesprochen – die Motoren. Hier setzt TBS auf die bekannten COBRA 2204 2300KV Motoren. Ich selbst fliege die Motoren aber mit 1960KV auf meinem ZMR250 und freue mich schon auf den Test der 2300er KV.  Nachdem ich mir nun den gesamten Aufbau angeschaut habe kann ich sagen – die Verarbeitung und das gesamte Konzept des Vendetta ist genial! 5 von 5 Sternen! Bevor ich den Racer nun aber wieder zusammenbaue, muss ich mal ein Problem ansprechen.

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MT 30 Stecker Quick Release System beim TBS Vendetta

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Schlitten wir einfach rausgeschoben

ZeroZero Kamera – ein Problem?

Da ich einen Vendetta aus dem ersten Batch bekommen habe, machen mir die Rufe aus diversen Facebook Gruppen Sorge. Die ZeroZero Kamera ist Müll – so sagen es die Piloten. Ok, ein wenig recherchiert und einige Videos später war ich schon irritiert, wie schlecht die Kamera abschneidet. Trappy von TBS  hat jedoch schnell reagiert und einen FIX per Videoanleitung hochgeladen. Denn es müssen lediglich ein paar Einstellungen im OSD der Kamera erledigt werden. Allerdings ist dazu ein Kabel nötig, was ich nicht hier liegen hatte. Das OSD Kabel der HS1177 ist benötigt. Aus dem Grund ist nun erst einmal ne HS1177 im Vendetta verbaut – die TBS ZeroZero wird später in einem eigenen Bericht getestet. Denn mit den korrekten  Einstellungen ist die Kamera richtig gut! Das kann ich jetzt schon mal sagen.  Und seit dem 2. Batch des Vendetta ist das Problem auch behoben.

TBS Powercube

Das Herzstück des Vendetta ist der TBS Powercube. Ein stacked Kombination aus FC , 4 ESCs und PDB. Bei der FC (FlightController) setzt TBS auf COLIBRI und einem schnellen F3 Board. Was ist der Unterschied zwischen F1 und F3 bei den FCs? F3 ist einfach die Weiterentwicklung des Chipsatzes inklusive mehr Prozessorleistung und Speicher. Ähnlich wies man es von Computern gewohnt ist. Dabei kann das F3 Board einfach schneller und noch präziser reagieren. Eben wie bei einem neuen Rechner. Die Folge sind noch niedrigere Looptimes. Und aus Erfahrung kann ich sagen, der Unterschied im Flug ist deutlich spürbar. Die F3 FCs locken dermaßen präzise ein und reagieren auf Steuerbefehle extrem gut. Bei den 4 ESCs setzt TBS auf reichlich Power . Bis zu 6S LiPos halten die „Bulletproof“ 30A/50A Burst ESCs aus. Und sollte doch mal einer kaputt gehen, so lässt sich jeder Regler einzeln tauschen.

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TBS Powercube und das Core Pro

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Setup und Erstflug

Kommen wir nun aber zum interessanten Part – dem Fliegen! Und da freue ich mich ganz besonders drauf. Auch wenn ich bei der Optik Angst vor jedem Crash habe – der Vendetta sieht einfach zu gut aus. Die Verarbeitung des Monocoque ist durch die CNC gefrästen Cuts und den abgerundeten Ecken einfach großartig. Die matte Carbon Optik rundet das Design ab. Nun aber ab zum Start. Um den Vendetta zu konfigurieren, benötigt Ihr weder PC noch sonst ein Tool. Einfach übers OSD kann der Copter über die Videobrille oder den FPV Monitor mit Hilfe der Fernsteuerung konfiguriert werden. Das dauert keine 5 Minuten. An den Rates und Pids würde ich am Anfang noch gar nichts verstellen – einfach das Standard Setup fliegen und Spaß haben. Denn eingestellt ist der Vendetta von Werk aus. An das Tunen und optimieren kann es nachher dann schon gehen. Aber er fliegt wirklich Out of the box schon sehr gut. Der Unify Pro Videosender lässt sich ebenfalls über das OSD einstellen. Wer möchte, kann die Sendeleistung auf bis zu 800mw hochschrauben – aber das machen wir in DE NATÜRLICH nicht und bleiben bei den hier erlaubten 25mw. Auch die Kanalwahl des Vtx lässt sich mittels OSD einstellen. Standardmäßig kommt der Vendetta im BOSCAM Band. Ein kleines Problem für Nutzer mit Standardmodulen in einer FatShark z.B. Ich fliege im Moment auch ein Standard Modul in meiner Dominator und kam über meinen ImmersionRC DUO Empfänger ins OSD. Schnell den Sender auf das F Band gestellt und schon konnte ich auch nur mit Brille fliegen. Werde mir da aber noch ein anderes Modul zulegen. P.S. solltet Ihr im Immersionrc DUO das Band NICHT wechseln können, so haltet beim anstöpseln an den LiPo einfach für ein paar Sekunden beide Knöpfe gedrückt. Schon sind alle Kanäle freigeschaltet und Ihr könnt aber den „Band“ Taster das Frequenzband wählen.

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Eine Besonderheit des 40ch fähigem Unify Pro ist der sogenannte „sanfte Start“ des Senders. Beim Einschalten des Copters fährt der Videosender erst langsam auf die eingestellte mw Stärke und stört so keine anderen Piloten auf dem Flugfeld.

Nun aber zurück zum Start. Das OSD führt uns beim ersten Start geziehlt durch das Menu und lässt uns alle Parameter so einstellen, wie wir es benötigen. Das ist auch in wenigen Augenblicken erledigt und ab geht es in die Luft. Mein erster Flug war dann aber ohne Brille – einfach mal vor mir her schweben. Und das macht er natürlich großartig. Alle Befehle werden korrekt umgesetzt – also los. Brille auf – Lassen wir den Spaß beginnen. Und wie er fliegt, seht Ihr in meinem kurzen OnBoard Vid – aufgenommen mit der GoPro 4:

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Power satt, richtig schön schnell und super präzise. Die Stock Einstellungen sind schon wirklich SEHR GUT! Aber da ich den AirMode von Boris B Betaflight vermisse, kam natürlich gleich die aktuelle BETAFLIGHT drauf 😉 Auch das ging kinderleicht über Cleanflight am Rechner dann natürlich. OSD und alle anderen Features bleiben Euch dabei erhalten. Als nächstes werde ich mich mal mit dem PID Tuning beschäftigen. Ich glaube da geht noch einiges mehr mit dem TBS Vendetta.

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Stabilität?

Auch das liest man vemehrt – es brechen Arme. Natürlich brechen Arme – wenn ich damit nur genug Scheiss baue, bricht auch das Monocoque. Aber die Aufschreie im Netz wurden lauter und die Bilder gebrochener Arme immer mehr. Hat mir schon ein wenig Sorge gemacht bei meinen ersten Flügen. Doch ich muss sagen – ich habe den Vendetta jetzt schon einige Male derbe abgeschossen und NICHTS ist kaputt gegangen. Hoffen wir, das es so bleibt. Aber ich werde in ein paar Wochen nochmal ein Update schreiben, wie sich mein Vendetta so verhalten hat. Bis jetzt kann ich nur wirklich sagen – der Copter macht MEGA SPAß und sieht gut aus. An der Stabilität der Arme kann ICH nun bislang keinen Mangel feststellen.

Was überhaupt nicht funktioniert ist die milchige Abdeckung der LEDS an der Rückseite. Die Abdeckung ist so schlecht verklebt, dass sie bereits beim ersten Start einfach davon flog. Hat da jemand von Euch schon einen vernünftigen Fix gefunden ?

 

Gewicht und Flugzeiten

Gewicht ist bei einem FPV Racer alles. Und auch da liefert der Vendetta gute Werte. Mit einem verbauten Micro Empfänger liegt der komplette Copter bei 420 Gramm je nach Empfänger.  Als LiPo habe ich 2 Modelle getestet. Einmal den Tattu 1800mAh 45C und einen Turnigy 1800mAh 65C. Der Tattu gibt leider sehr schnell auf und der Vendetta fängt das Piepsen an. Mit dem Turnigy konnte ich dann doch knappe 4 Minuten fliegen, was als Ergebnis gut ist. Mit meinem ZMR und gut 100 Gramm mehr auf den Rippen komme ich auf 2-3 Minuten. Allerdings wird der auch noch etwas härter rangenommen. Flugzeit hängt halt stark vom Flugstil ab. Und da mein Maiden noch harmlos war kann es daran liegen.

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Der Preis

Preislich liegt der TBS Vendetta bei 559 EUR – ab und an auch für 539 EUR zu bekommen. Für das Setup und die verbauten Komponenten ist der Preis angemessen – um nicht zu sagen – sehr gut! Im Vergleich zum Einzelkauf mit anderen Rahmen tut sich nicht viel. Je nach Rahmen liegt man dort auch bei 500-600 EUR.

+ Top ausgestatteter RTF Racer
+ Viel Ausstattung
+ TOP Komponenten
+ Flugverhalten großartig
+ Top Optik
– Kamera Probleme
– wenig Platz für RC Empfänger
– LED Abdeckung hält nicht mal das Unboxing aus

Kameradrohnen

Xiaomi FiMI A3 – wie gut ist eine Drohne unter 300€ ?

Xiaomi FiMI A3 - wie gut ist eine Drohne unter 300€ ? - xiaomi, featured

Mit der FiMI A3 startet der neue chinesische Low-Budget-Player Xiaomi einen neuen Angriff auf die Größen der Drohnen-Branche. Derzeit hat FiMi vier Drohnen auf dem Markt: Mi Drone Mini, Mi Drone 4K, FiMI A3 und FiMI X8 SE. Während die Mi Mini eine ausgezeichnete Einstiegsdrohne ist, bietet die X8 SE ordentlich Ausstattung mit 4K-Kamera und 3-Achsen-Gimbal. Mit der A3 schickt Xiaomi nun den kleinen Bruder der X8E ins Rennen. Für rund 250-270€ bekommt Ihr 25 Minuten Flugzeit, genaue Positionsbestimmung dank GPS im Dualbetrieb mit  GLONASS und einer Fernsteuerung mit integriertem FPV Bildschirm. Ich habe mir das zugegeben sehr verlockende Preis-/Leistungsverhältnis nun mal näher angeschaut und möchte Euch eine Einschätzung der Xiaomi FiMI A3 geben.

Xiaomi FiMI A3 - wie gut ist eine Drohne unter 300€ ? - xiaomi, featured

Highlights der FIMI A3

  • Duales Satellitenortungssystem (GPS+GLONASS);
  • Fernbedienung mit integriertem 5.8G Empfänger, 4.3″ LCD und DVR;
  • Bürstenlose Motoren mit 7.5″ Schnellspann-Propellern;
  • DIY-Anschluss für externe Geräte (UART, PWM GPIO und Vout);
  • GPS- und Sportflugmodi;
  • Intelligente Flugmodi (Follow-me, Orbit, Selfie und Headless);
  • Genaueres Return to Home (GPS-gestützte RTH);
  • Full HD-Kamera mit 5.8G Echtzeit-Bildübertragung;
  • Bis zu 1920×1080@ 30 fps Videoaufnahme (20/40/60Mbps);
  • 3-Achsen-Bildstabilisierung (2-Achsen mechanischer Gimbal + 3-Achsen-EIS);
  • Etwa 1KM Regelbereich (FCC);
  • Bis zu 25 Minuten Flugzeit

 

Angebote

Die XIAOMI FiMI A3

Das erste was bei der A3 auffällt ist die Größe. Mit Dimensionen von 285 x 229 x 69 mm ist das Modell im flugbereiten Zustand vergleichbar mit der aktuellen DJI Mavic 2 ( 322×242×84 mm). Sogar noch etwas kompakter. Auf der Waage kommt die Xiaomi FiMI A3 sogar nur auf 560 Gramm (Mavic 2 : 907gr). Ob das nun ein Vorteil ist? Ich denke eher nicht. Denn gerade bei Wind ist das höhere Gewicht der Mavic 2 doch von Vorteil – liegt einfach etwas satter in der Luft. Leider erspart das geringere Gewicht auch nicht die Drohnenplakette. Diese wird ab 250 Gramm zwingend benötigt. Der größte Unterschied zur Mavic ist allerdings der fehlende Klapp-Mechanismus. Und da kommen wir auch schon zu einem der wichtigsten Unterschiede zur Xiaomi X8 SE.

Das Design der FiMI A3 ist minimalistisch und in meinen Augen sehr schön und wertig. Xiaomi ist bekannt für gute Verarbeitungsqualität. Mein Saugroboter z.B. steht einem teuren Vorwerk in nichts nach. Da könnt ihr sicher sein – Xiaomi baut wirklich sehr ordentlich.

Der 3S 2000mAh Akku soll für eine Flugzeit von 25 Minuten sorgen – bei 500 Gramm Abfluggewicht kann das schon passen. Ich gehe aber eher von 20 Minuten aus. Das klingt für 250 EUR doch schon alles seht gut. Aber da geht noch was. Jetzt wird es SMART. Denn Xiaomi hat der FiMI A3 noch ein paar schlaue Features verpasst. So kann der Preis-/Leistungsheld nicht nur GPS gestützt fliegen, er bietet auch noch smarte Flugmodi wie Follow Me, Orbit-Modus, Fixed Wing, Dronie, Headless und One Key Return. Letzteres ist der „sichere Hafen“ für alle Neueinsteiger. Mit nur einem Knopfdruck fliegt der Quadrocopter zum Startpunkt zurück. Safety first.

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Smarte Flugmodi des FIMI A3

Lieferumfang

  • Xiaomi FiMI A3 (hier mehr Details)
  • FPV Fernsteuerung
  • Propeller mit Quick-Release Funktion
  • 3S Akku mit 2000mAh
  • Ladegerät mit Netzteil
  • Alle benötigten Kabel

Kamera & Gimbal

Anders als der große Bruder kann der Xiaomi FiMI A3 „nur“ in HD aufzeichnen. Sprich, die Kamera liefert 1080p HD Videos mit bis zu 30 Bildern pro Sekunde. Das allerdings bei einer Video-Bitrate von 60Mbit/s. Dies sorgt für ein klares HD Bild. In der Preisklasse schon mal ein echtes Plus! Das Gimbal suggeriert eine 3-Achs Steuerung aber Vorsicht. Mechanisch sind es nur 2 Achsen. Die 3. Achse wir per Software gerechnet. Das hat im Grunde keinen großen Nachteil, es wirkt nur etwas künstlicher als ein echtes 3-Achs Gimbal. Mit einem FOV von 80 Grad bekommt ihr zumindest ein sehr gerade Bild – Fisheye Optik will ja niemand. Dies ist gerade bei Fotos wichtig. Hier liefert die A3 leider nicht die besten Ergebnisse. Da wird doch stark künstlich nachgeschärft und bearbeitet. Wirklich schön sind die Fotos nicht. Daher wäre die Empfehlung eher für Videoflieger – die wirklich schöne HD Aufnahmen aufzeichnen möchten. Und das kann die A3 für einen Preis von 250 EUR wirklich sehr gut. Hätte man mir vor 6-7 Jahren gesagt, was für das Geld bald möglich ist….

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FPV Fernsteuerung

Während der teurere FiMI X8 SE mit einer monitorlosen Fernbedienung ausgestattet ist, verfügt der Sender des FiMI A3 über einen integrierten 4.3″ FPV-Bildschirm. Darüber hinaus verfügt es über einen integrierten DVR, mit dem FPV-Flüge aufgezeichnet werden können. Auf der Unterseite, hinter der Gummiklappe, befinden sich der Micro-USB-Ladeanschluss, der AV-Ausgang und der Micro-SD-Steckplatz. Die Fernsteuerung kommt zwei Antennen: eine 2,4 GHz für die Flugzeugsteuerung und eine 5,8 GHz für die Live-Videoübertragung. Über das Konfigurationsmenü kannst Du zwischen den Betriebsarten Modus 1, Modus 2 und Modus 3 umschalten. So ist die Funke für jeden Flugstil geeignet.  Die Modes besagen, auf welchem der Sticks GAS & Steuerung konfiguriert ist. Mode 2 ist der Klassiker – Gas (Höhe) & Gier links, Roll & Pitch liegen auf dem rechten Stick.

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Auf der Vorderseite befinden sich neben den besagten Steuerknüppeln und der Ein-/Aus-Taste ein Zwei-positions-Schalter (Flugmodus), die RTH-Taste und ein fünfseitig orientierter Mini-Joystick. Die Kamerataste (Foto/Video) befindet sich auf der Rückseite der Fernsteuerung. Auf der Oberseite befinden sich je ein Drehregler für den Neigungswinkel der Kamera und für die EV-Einstellung der Kamera oder zur Ansteuerung der PWM Ausgänge.

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Der 4,3-Zoll-FPV-Bildschirm bietet detaillierte Fluginformationen über ein grafisches OSD. Auf dem oberen Band werden folgende Flugdaten (von links nach rechts) angezeigt: Drohnenakkuspannung, Anzahl der Satelliten, Flugmodus, Aufnahmetimer, FPV-Foto-/Videomodus, FPV- und RC-Signalstärke und RC-Batteriespannung. Horizontalgeschwindigkeit, Vertikalgeschwindigkeit, Flugzeugheckkurs, Flugdistanz und Flughöhe werden am unteren Bildschirmrand angezeigt. Wenn Ihr FPV Racekopter fliegt, kenn ihr die Qualität der 5,8 Ghz Analog-Videoqualität. Falls nicht : Erwartet hier bitte keine HD Übertragung oder ein Fancy Setup-Bild. Analog ist analog. Da kommt es auch zu Bildstörungen und Rauschen. Damit muss ma leben. Bietet aber im Vergleich zu WLAN Kameras in der Preisklasse erstklassige Stabilität und Sicherheit. Da gibt es kein „einfrieren“ des Bildes oder ein stocken der Übertragung. Da merkt ihr ziemlich genau wie weit ihr noch fliegen könnt, weil das Bild immer mehr Störungen bekommt – es bleibt aber niemals hängen. Und das ist ein großer Vorteil. Denn auch ein schlechtes Bild ist immer noch besser als gar kein Bild. Hier mal ein Video, das es besser verdeutlicht. Aber das ist NUR das FPV Bild auf dem Monitor – die aufgenommene Qualität der Kamera ist in HD.

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Der FiMI A3 ist sofort einsatzbereit, Quick-Release Props installieren, Akku rein und los geht es. Standardmäßig ist die Flugstrecke auf 500 Meter und die Flughöhe auf 120 Meter begrenzt. Für einen sicheren Start und ausfall-freien Flug benötigt der A3 mindestens 10 Satelliten. Das kann beim Start schon mal ein paar Sekunden dauern, bis alle Daten gelogged sind und ein Flugbeginn möglich ist.

Für Spielkinder

Ein richtig cooles Gadget verbirgt sich auf der Unterseite des FIMI A3. Der DIY PORT! Ja, genau. Hier könnt Ihr euch austoben. Der Port erlaubt die Steuerung externer Geräte. Bonbons abwerfen? LEDs steuern? Tobt Euch aus. Ich find es super!

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Eine Kaufempfehlung?

Von meiner Seite aus ja! Für unter 300 EUR bekommt ihr hier echt eine MENGE an cooler Features und bezauberndes Videomaterial. Die FPV Fernsteuerung mit 5,8 -GHz ist ein weiteres, lohnendes Feature. Gerade wenn man bedenkt, wie teuer bereits ein Monitor mit Videoempfänger ist. Wer seinen Fokus auf Fotos legt, ist allerdings hier falsch. Da gibt es allerdings in der Preisklasse auch nichts. Sehe ich eine Alternative zum Xiaomi FiMI A3? Aktuell nicht – außer ihr kauft Euch einen gebrauchten DJI Phantom für kleines Geld. Aber bitte nicht mehr die 1. Versionen…

 

Wo kaufen?

Das müsst ihr entscheiden. Ihr könnt direkt bei Banggood in China kaufen. Vorteil: Es gibt immer eine Menge Rabatte und Gutscheine. Da kann ein echtes Schnäppchen noch günstiger werden. Nachteil: Ihr stärkt weder Deutschland noch den lokalen Handel. Entscheidet selber. Hier die Möglichkeiten:

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