Die DRL 2017 ist gestartet – Grund genug uns mal den neuen DRL Racer 3 zur Brust zu nehmen. Bestach der Racer 2 seinerzeit durch eine Menge LEDs und zum Zeitpunkt der Ausstrahlung schon relativ alter Technik, so sieht es beim Racer 3 schon auf den ersten Blick komplett anders aus. Der neue Racer hat ein komplett neues Design bekommen – besonders markant neben der insgesamt 209 LEDs ist das neue Gehäuse aus dunkel getöntem Polycarbonat. Was im ersten Moment nach einem „Plastikbomber“ ausschaut, entpuppt sich allerdings durch ein einzigartiges Konzept mit wirklich cooler Optik. Als Frame kommt ein 5K Carbon Unibody streched X zum Einsatz und dank der LEDs und dem abgedunkeltem Gehäuse leuchten die DRL Racer nun noch mehr als Ihre Vorgänger.

Im Inneren kommt ein längliches, komplett Softmount-gelagertes 200A PDB mit gestackter FC, Empfänger, VTX und LED Driver Board zum Einsatz. Das PDB ist gute 10cm lang und ist komplett anders aufgebaut als wir es kennen. Diese AIO Lösung ist komplett Custom und von den DRL Technikern entwickelt. Als FC kommt ein F3 Board mit Betaflight zum Einsatz. Neben Betaflight läuft noch eine eigene Software für die LEDs auf dem Racer 3. Im Vorderen Teil des Gehäuse hat die FPV Cam & eine GoPro Session 5 Platz. Doch die wirkliche Neuerung ist der Antrieb.

Der DRL Racer 3 wird mit 1.800mAh großen 5S LiPos an 6″ 3-Blatt Props geflogen. Die Motoren sind eine Sonderanfertigung von BrotherHobby – optisch identisch zu den Tornado T2. Doch mit 1.800kv bieten die 2206er Custom Motoren einen Schub von insgesamt 7kg an den 6″ (6040×3) Latten. Bei den ganzen Werten wundert es fast schon, das nur 20A ESCs verbaut wurden, die allerdings kurze Spitzen bis zu 43A aushalten. Die Kombination aus 5S (höherer Voltzahl). + 1800kv an 6″ ergeben relativ humane und effiziente Verbrauchszahlen und Ampere-Spitzen.  Mit knapp einem Kilogramm Abfluggewicht zählt der DRL Racer 3 allerdings zu der schweren Sorte. Der Videosender ist eine Sonderkonstruktion und ich habe leider noch nicht viel dazu finden können. Vermutlich bleibt die Videoübertragung genau wie im letzten Jahr als „Betriebsgeheimnis“. Werde aber noch etwas weiter recherchieren. Als Fernsteuerung kommt eine Taranis X9D+ zum Einsatz. Allerdings wird nicht mit dem FrSky Sendemodul geflogen. Hier setzt die DRL auf die MHz Technologie und dem aktuellen Top of the Line System am Markt – dem TBS Crossfire.

Wie die Racer performen sehen wir in den nächsten Wochen in der DRL –  DroneRacingLeague auf ProSieben Maxx.