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Versicherungschutz bei Steuerung über Smartdevices

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Versicherungschutz bei Steuerung über Smartdevices -

Mit Smartphones kann man nicht nur telefonieren, spätestens seit der AR.Drone ist klar, dass Hard- und Software ausreichen um Multicopter zu steuern. Wenn auch in kleinerem Rahmen und einigen Nachteilen, als mit einer normalen Fernsteuerung.

Weiterführender Artikel von : Versicherung für Drohnen

Verschiedene Firmen ermöglichen das Steuern ihrer Multicopter bzw. der Flight Control mit Hilfe eines Smartphones. Darunter DJI, Parrot und möglicherweise bald auch ThunderTiger mit der Ghost Serie. Versehen mit Repeater entstehen zumindest, was die Reichweite betrifft, keine Nachteile für den Piloten. Vorraussetzung ist allerdings, dass die Smartdevices genauso zuverlässig arbeiten wie eine Fernsteuerung. Das dies nicht immer gewährleistet ist, dürfte jedem klar sein, dem schon mal sein Handy oder Tablet abgestürzt ist.

Diese Schwachstellen der Smartdevices haben Auswirkungen auf den Versicherungsschutz. Wer zum Beispiel beim DMFV (Versicherungsgeber: HDI Gerling) versichert ist, muss sich bewusst sein, dass sobald ein Smartphone zur Steuerung verwendet wird, die abgeschlossene Haftpflicht nicht mehr greift.

HDI Gerling, der verantwortliche Versicherungsgeber im Falle des DMFV`s, beschränkt sich auf speziell für das Fernlenken von Flugobjekten entwickelte Gerätschaften. Ein zweckentfremdetes Smartphone zählt hier nicht dazu.

Die Gründe für die Vorbehalte, dürften vorallem in der (Un-) Sicherheit liegen. Smartphones stürzen nicht nur gerne mal ab, die HF-Module für Bluetooth oder W-Lan sind für größere Reichweiten unzureichend ausgelegt. Ein sicherer Betrieb, vor allem von größeren Multicoptern kann damit nicht gewährleistet werden. Ein Repeater räumt bedingt mit diesem Problem auf. Denn: Touchscreen oder Beschleunigungs- bzw. Lagesensorig wird trotz größerer Reichweite nicht zuverlässiger. Bei herkömmlichen Potis ist einer Fehleingabe, zumindest hinsichtlich der Hardware, besser vorgebeugt.

Natürlich dient der DMFV nur als Exampel, wie es bei der eigenen Versicherung aussieht, muss jeder selbst klären. Grundsätzlich empfehle ich bei größeren Multicoptern den Griff zur herkömmlichen Funkfernsteuerung. Nicht nur hinsichtlich des Versicherungsschutzes. Das eine entsprechende Haftpflicht in jedem Falle abgeschlossen werden sollte, muss jedem verantwortlichen Multicopterpiloten bewusst sein.

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