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Kameradrohnen

DJI Inspire 2 Vorstellung & Vergleich

DJI Inspire 2 Vorstellung & Vergleich -

DJI Inspire 2: Schneller, smarter, einfach besser

Der führende Hersteller für Kameradrohnen DJI stellte in Los Angeles die überarbeitete Version des DJI Inspire vor. Der DJI Inspire 2 ist veröffentlicht. Eine komplette Überarbeitung, neues Design und unglaublich viele, neue Features unterstreichen das neue Flaggschiff seiner Klasse. 5,2K Video und 60FPS bei 4K sind eine Kampfansage! 

Update September 2021: DJI hat mittlerweile einige neue Drohnen entwickelt. Sehr zu empfehlen ist zum Beispiel die DJI Mini 2.

Der neue DJI Inspire 2 basiert optisch auf dem Vorgängermodell, wurde aber an fast allen Stellen runderneuert. So besteht das neue Gehäuse des Inspire aus Magnesium und erstrahlt in schickem metallisch-grau. In Kombination mit neuen Aluminium Bauteilen und überarbeitetem Carbon soll der I2 sogar noch leichter werden.

Motoren und Antrieb

Das neue Antriebssystem ist nicht nur optisch weitaus größer, es erreicht im horizontalen Flug nun Spitzengeschwindigkeiten von  108 km/h, Steiggeschwindigkeiten von 7m/s und der Sinkflug wird in 9m/2 absolviert. Im Vergleich dazu kam der Inspire 1 auf Geschwindigkeiten von 80 km/h, sowie 5 & 4 m/s im Steig- respektive Sinkflug. Trotz mehr Leistung und größeren Motoren soll der Inspire 2 auf eine Akkulaufzeit von rund 25 Minuten kommen. Dafür verantwortlich ist das komplett überarbeitete, redundante und selbstwärmende Batterie System.

DJI Inspire 2 Vorstellung & Vergleich -

Redundanz

Der komplette Antrieb wurde redundant aufgebaut. So wurden die ESCs mit einer weiteren Leitung ausgestattet. Sollte es bei der Übertragung des PWM Signal zu Problemen kommen, greift die Schutzleitung über den Serial Port und übernimmt die Steuerung der Motoren.

Auch bei der Steuerung und der Werte-Erfassung wurde Wert auf Redundanz gelegt. So besitzt der DJI Inspire 2 nun eine DUAL GPU, DUAL Batterie und DUAL Barometer.

DJI Inspire 2 Vorstellung & Vergleich -

DJI Inspire 2 Motoren.

FPV Kamera im Inspire 2

DJI hat bei der Entwicklung des Inspire 2 auch auf Ihre Kunden gehört. Denn ab sofort gibt es eine nach vorn ausgerichtete 2-Achs ausgleichende FPV Kamera direkt vor der Nase. Die 8 Megapixel Kamera ist zur Navigation des Quadrocopters gedacht. Dabei kann das Videobild in der DJI GO App umgeschaltet werden. Im Dual Operator Modus bekommt der Pilot das Bild aus der „Nase“ des Copters angezeigt, der Kameramann greift dabei nur auf das Bild der 2 neu erhältlichen Kameras zurück.

DJI Inspire 2 Vorstellung & Vergleich -

Die neuen Kameras

Nicht nur der Inspire 2 wurde komplett neu erfunden. Auch die anzubringenden Kamera-Gimbal Systeme der Zenmuse Serie sind neu und bieten nun deutlich mehr Möglichkeiten – auch in der Nachbearbeitung.

Zenmuse X4S

Das Zenmuse X4S wird als Nachfolger der X3 des Inspire 1 genannt. 1 Zoll Sensor, 20 Megapixel Auflösung und 11,6 Blendendstufen sorgen für vielversprechende Bildqualität und einen Dynamikumfang, den es so vorher nicht gab. Die Brennweite von 24mm wird etwas weniger weitwinklig . 84° FOV im Vergleich zu 90° beim X3 Zenmuse. Erstmals in der Geschichte der kompakten Luftbild Kameras bietet die X4S nun 4K bei 60 Frames pro Sekunde. Und damit auch die größte Neuerung neben dem 1″ großen Sensor, wie er z.B. in einer Sony RX100 verbaut ist. Ebenfalls NEU und lange ersehnt ( es gab sogar Petitionen) sind H.264/H.265  mit 100Mbps! ENDLICH!

ZenMuse X5S

Das Zenmuse X5s Gimbal kommt mit einem überarbeiteten MFT Sensor mit 20,8 Megapixeln, einer Brennweite von bis zu 45mm je nach Objektiv und 12,8 Blendenstufen. Neu ist die Möglichkeit, in 5,2K bei 30fps CinemaDNG Video oder alternativ mit Apple ProRes Codec zu filmen. 4K in 60fps stehen analog zum Zenmuse X4s ebenfalls zur Verfügung. Beides natürlich auch mit 100Mbps!

DJI Inspire 2 Vorstellung & Vergleich -

Der Inspire 2 bietet ein völlig neues, integriertes Bildverarbeitungssystem mit dem Namen CineCore 2.0. Hierdurch werden Aufnahmen bis zu 5,2k mit einer Datenrate von 4,2Gbit pro Sekunde auf die wechselbare und in den Inspire2 integrierte Cinema SSD Festplatte aufgezeichnet. Mit CineCore werden die gängigen Kompressionsformate unterstützt. Darunter CinemaDNG, Apple ProRes 422 HQ (5.2K, 4K), ProRes 4444 XQ (4K), H.264, und H.265.

Beide neuen Kameras sind unglaublich gut aufgestellt und bieten einen Meilenstein in der Geschichte der Luftbild Fotografie – und Videografie. Vor allem in der Größe!

Um das Bild in Zukunft noch stabiler an die Bodenstation zu senden, wurde der DJI Inspire 2 nun mit der neuen DJI Lightbridge 3 ausgestattet. Neu dabei ist die Möglichkeit die Übertragungsfrequenz von 2,4Ghz au f 5,8 GHz umzuschalten.

360° QuickSpin

Leider wurden beide Gimbalsysteme wieder nicht mit einer endlos drehenden YAW Achse ausgestattet. Dafür aber wurde die neue Quick Spin Technologie entworfen. Erreicht das Gimbal seinen Endpunkt, beginnt der gesamte Inspire 2 mit einer 360 Grad YAW Drehung um dem Gimbal mehr Freilauf zu geben. Dabei bleibt die Kamera steht ausgerichtet. Der SPIN beginnt ab 270 Grad Drehung der Kamera. So kann ein Stoppen in der Drehung nicht mehr vorkommen. Wie es jedoch im schnellen Vorwärtsflug aussehen soll, wird spannend.

Anti-Kollision und neue Flugmodi

Lange als Update in der App erwartet halten nun neue, intelligente Flugmodi Einzug im Inspire2. Und dazu noch mehr. Endlich wird das bei dem Phantom 4 eingeführte Anti Kollisionssystem auch im Inspire 2 genutzt. Aber nicht nur nach vorn gerichtet. Das Obstacle Avoiding and Sensing System ist komplett überarbeitet. Zwei optische Sensoren sind dabei nach vorn gerichtet, 2 Infrarot Sensoren scannen den OBEREN Bereich ab und 2 weitere Sensoren ertasten den Boden. Einzig nach hinten gibt es noch keine Sensorik. Durch diese neuen Kameras und Sensoren können nun endlich auch die intelligenten Flugmodi eingesetzt werden.  Und auch hier gibt es Neuerungen. Neben den bekannten TAP FLY und ActiveTrack gibt es nun Spotlight PRO.

SPOTLIGHT PRO fixiert eine Person oder einen Gegenstand während des Flugs. Dabei kann der Inspire in alle Richtungen fliegen ohne das Objekt aus dem Kamerawinkel zu verlieren.

DJI Inspire 2 Vorstellung & Vergleich -

Preise und Verfügbarkeit

Ab sofort kann der Inspire 2 vorbestellt werden. Bei rund 3.400 EUR geht es los – allerdings ohne Kamera. Wer das Komplettpaket mit dem Namen Inspire Premium Combo bestellt, erhält neben dem I2 die Zenmuse X5S und den Lizenzschlüsseln für CinemaDNG und Apple ProRes. Für das Paket werden dann schlappe 6.900 EUR fällig. Der Versand beginnt laut DJI Anfang Januar 2017.

Video

Bildquellen: DJI.com

DJI Inspire 2 Vorstellung & Vergleich -
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Sony Airpeak – die neue Drohne mit A7S III

Sony Airpeak vorgestellt - auf der CES 21

Die Sony Airpeak Drohne ist offiziell gelandet. Auf der CES 2021 hat Sony einen ersten Blick auf das neue Fluggerät geworfen. Und dieser war in der Tat sehr beeindruckend. Die Airpeak wurde dabei gefilmt, wie sie über eine verschneite Landschaft schwebte und eine Sony A7S III trug, während sie mit einem Prototyp des Sony Vision S auf einer Rennstrecke Schritt hielt. Ein Demo Video das wirklich beeindruckend ist. Mit einer relativ kompakten Größe , dem Einziehfahrwerk und der High-End-Nutzlast der Sony Alpha besteht kein Zweifel, dass dies (vorerst) eine Drohne für professionelle Kameraleute sein wird. Damit sind allerdings auch die Gerüchte vom Tisch, dass Sony ein Äquivalent zur beliebten DJI Mavic Serie auf den Markt bringt.

Aber Sony hat die Tür für zukünftige Iterationen seiner Airpeak-Marke offen gelassen – könnten wir noch eine Consumer-Drohne aus seinem Alpha-Hause fliegen sehen? Und was hat uns die CES 2021 Demo sonst noch über die erste Sony Airpeak Drohne gezeigt? Hier ist alles, was wir bisher über die aufregende, nun offiziell fliegende Sony Alpha wissen…

 

Bei der Sony Airpeak handelt es sich eindeutig um eine High-End-Drohne, die wahrscheinlich mit der DJI Inspire 2 konkurrieren wird. Bisher hat Sony noch nichts über den möglichen Preis der Airpeak verraten, und da es so wenige konkrete Details gibt, ist es schwierig, eine ungefähre Zahl zu schätzen. Der DJI Inspire 2 ist in verschiedenen Bundles erhältlich, je nachdem, für welches der Zenmuse-Kameramodule man sich entscheidet. Und es ist noch nicht klar, ob Sony die Airpeak-Drohne im Bundle mit einer Alpha-Kamera wie der Sony A7S III oder A9 II verkaufen wird oder nicht. Aber auch ohne Kamera beginnt die DJI Inspire 2 bei 3.399€. Mit einer X5S liegt ihr schon bei über 7.000 €. Das gibt eine ungefähre Vorstellung davon, wie viel eine professionelle Drohne auf diesem Niveau kostet, aber wir werden diese Seite aktualisieren, sobald wir mehr über die offiziellen Airpeak-Preise erfahren. Aber zwischen 7.000-10.000 € würde mich nicht wundern – mit einer A7S III und passendem Objektiv.

Sony Airpeak - die neue Drohne mit A7S III - sony alpha, sony, featured, airpeak, a7s

Sehr interessant war die Aussage zum Bereich der KI-Robotik. Es ist leider noch nicht klar, wie all diese zusätzlichen Kameras und Sensoren dem Piloten beim Fliegen oder Fotografieren mit der Airpeak-Drohne helfen werden und ob es wirklich zu einem Game-Changer kommt. Aber persönlich vermute ich hier eher ebenfalls eine Anlehnung an DJIs Top-Modelle. DJI Inspire Modelle können Hindernisse mithilfe von Infrarotsensoren erkennen und umfliegen und nutzen fortschrittliche visuelle Tracking-Algorithmen, um Motive zu erfassen. Die Sony Alpha-Kameras sind bereits Meister des Letzteren, aber es wird interessant sein zu sehen, wie sich das alles in das Airpeak-System integriert und wo Sony vielleicht neue Sprünge macht. Das Gimbal ist von Haus aus natürlich auf Sony A-Series Kameras optimiert. Unklar ist bislang ob es sich ausschließlich auf Alpha Modelle beschränkt.

In dem Video ist auch eine eigens entwickelte Fernsteuerung zu erkennen – leider nicht sehr detailliert. Sony hat Airpeak auch als neues Unternehmen bezeichnet, das auf „professionelle Fotografie und Videoproduktion“ abzielt. Aber es gab einen kleinen Hoffnungsschimmer für Hobbyisten, als Sony sagte, dass dies nur die „erste Phase dieses Projekts“ sei. So könnten wir irgendwann eine Sony-Drohne sehen, die das fliegende Äquivalent einer Sony RX100 ist, aber da müssen wir uns noch gedulden. Der Branche würde eine gute Konkurrenz zu DJI wirklich gut tun und Sony traue ich hier eine Menge zu.

Wenn es mehr Informationen zur Airpeak von Sony gibt, werde ich diese hier erweitern.

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