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Dieser Quadrocopter hat 96 Batterien und fliegt bis zu 2 Stunden!

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Dieser Quadrocopter hat 96 Batterien und fliegt bis zu 2 Stunden! - featured

Was braucht ein StartUp um Aufmerksamkeit zu erregen? Richtig. Einen coolen Namen, eine heftige Werbeaussage und im besten Fall dann auch ein funktionierendes, innovatives Produkt. Das kalifornische Startup namens Impossible Aerospace baute einen professionellen Quadrocopter mit 96 Batterien um Flugzeiten von bis zu zwei Stunden zu erreichen. Die Impossible US-1 ist die erste Drohne des Unternehmens und zählt bereits jetzt zu den stärksten „Elektroflugzeugen“ am Markt. – Eigentlich alle StartUp-Kriterien erfüllt würde ich sagen.

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Impossible US-1 specs

Der 7,1kg schwere Quadrocopter ist nicht nur IP43 geschützt und hält somit direkten Wasserstrahlen stand, er hebt dazu auch noch 1,3kg Gewicht und fliegt bis zu 68km/h schnell. Der mit einer rund 70cm großen Diagnonalen Impossible US-1 ist mit vier 24 „x 7“ Propellern bestückt und wird per 16-Kanal Funke gesteuert werden. Eine optionale Bodenstation beinhaltet einen 20-Zoll-Bildschirm, ein 12-Zoll-Steuerbildschirm, 5 Stunden Akkulaufzeit, eine AES-128-verschlüsselte Videoverbindung und eine 1080p 60-fps-Videoverbindung. Das alles mit einer Reichweite von bis zu 75km!!

Aber was hat es mit den 96 Batterien und 120 Minuten Flugzeit auf sich? Der Impossible US-1 ist tatsächlich mit 96 Lithium Ion Batterien ausgestattet die wie folgt verbaut sind:

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Logischerweise ist hier ein schneller Akkuwechsel nicht möglich – aber der US1 soll in unter einer Stunde wieder abflugbereit sein. Preislich schlägt die Thermalversion mit einer Groundstation und einer FLIR Duo Pro R samt Gimbal mit 16.000 USD zu Buche. Naked kostet die Drohne rund 7.500 USD.

Was haltet Ihr von dem Modell? Ist das die Zukunft? Oder übertrieben – mal abgesehen von den Kosten. Eine Flugzeit von 2 Stunden sind phänomenal, oder?

Laut Forbes hat Impossible Aerospace bereits 9,4 Millionen US-Dollar an Fördermitteln gesammelt und bereits Einheiten mit optischen und thermischen Sensoren an Polizei-, Feuerwehr- und Such- und Rettungsteams in den USA verkauft.

Das Ziel der Impossible Aerospace ist klar definiert – Leben retten. Und das kann eine Drohne nur wenn sie so lange wie möglich in der Luft bleibt und dabei große Strecken – beispielsweise für Suchaufträge – absolvieren kann.  Ein ernstes Ziel mit hoher Aussicht auf Erfolg!

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