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Kameradrohnen

Aufpassen: DroneDefender holt Drohnen vom Himmel

Aufpassen: DroneDefender holt Drohnen vom Himmel -

Multicopter bzw. Drohnen sind nicht nur ein tolles Spielzeug, sondern sparen in vielen Bereichen auch enorm Zeit und Kosten. Nicht alle mögen aber die umbenannten Flugobjekte, auch kriminelle können die Fluggeräte natürlich für ihre Zwecke nutzen. Um Drohnen in einem gewissen Maße abzuwehren, haben Tüftler nun eine Drohnenkanone entwickelt.

Aufpassen: DroneDefender holt Drohnen vom Himmel -

Der Battle Drone Defender zeigt bereits in einem Video, was er drauf hat. Die Kanone bringt beispielsweise eine DJI Phantom dazu, dass sie landen muss. Die Kanone sendet dazu gezielt Radiowellen zu der Drohne, sodass diese die Verbindung zur Steuerung verliert. Die Drohne wird dabei natürlich nicht zerstört, sondern lediglich „unschädlich“ gemacht. Der Entwickler der „Waffe“ spricht auch schon ganz offen darüber, was er damit in Zukunft vor hat. Vor allem plant er, die Kanone an Behörden und staatliche Stellen zu verkaufen. Diese könnten dann zum Beispiel bei öffentlichen Veranstaltungen oder in sensiblen Bereichen, wie einem Flughafen, schnell bei einem unautorisierten Überflug eingreifen. In der Vergangenheit hätte die Polizei nämlich bereits mehrfach mit einem Helikopter Drohnen zur Landung zwingen müssen.

Aufpassen: DroneDefender holt Drohnen vom Himmel -

Theoretisch soll der DroneDefender bei jeder Drohne funktionieren, Multikopter-Bastler können die Drohne aber wohl doch so umrüsten, dass sie gegen den DroneDefender immun sind. All das wird vermutlich irgendwann zum Katz- und Maus-Spiel. Für begeisterte Multikopter-Piloten gilt natürlich sowieso: Nur dort fliegen, wo es auch wirklich erlaubt ist und niemanden stört. In Privathände wird der DroneDefender wohl sowieso nicht so schnell gelangen. Die genutzten Frequenzen werden nämlich von der US-Behörde FCC kontrolliert und dürfen auch nur mit deren Autorisierung genutzt werden.

DroneDefender in Aktion

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Kameradrohnen

Sony Airpeak – die neue Drohne mit A7S III

Sony Airpeak vorgestellt - auf der CES 21

Die Sony Airpeak Drohne ist offiziell gelandet. Auf der CES 2021 hat Sony einen ersten Blick auf das neue Fluggerät geworfen. Und dieser war in der Tat sehr beeindruckend. Die Airpeak wurde dabei gefilmt, wie sie über eine verschneite Landschaft schwebte und eine Sony A7S III trug, während sie mit einem Prototyp des Sony Vision S auf einer Rennstrecke Schritt hielt. Ein Demo Video das wirklich beeindruckend ist. Mit einer relativ kompakten Größe , dem Einziehfahrwerk und der High-End-Nutzlast der Sony Alpha besteht kein Zweifel, dass dies (vorerst) eine Drohne für professionelle Kameraleute sein wird. Damit sind allerdings auch die Gerüchte vom Tisch, dass Sony ein Äquivalent zur beliebten DJI Mavic Serie auf den Markt bringt.

Aber Sony hat die Tür für zukünftige Iterationen seiner Airpeak-Marke offen gelassen – könnten wir noch eine Consumer-Drohne aus seinem Alpha-Hause fliegen sehen? Und was hat uns die CES 2021 Demo sonst noch über die erste Sony Airpeak Drohne gezeigt? Hier ist alles, was wir bisher über die aufregende, nun offiziell fliegende Sony Alpha wissen…

 

Bei der Sony Airpeak handelt es sich eindeutig um eine High-End-Drohne, die wahrscheinlich mit der DJI Inspire 2 konkurrieren wird. Bisher hat Sony noch nichts über den möglichen Preis der Airpeak verraten, und da es so wenige konkrete Details gibt, ist es schwierig, eine ungefähre Zahl zu schätzen. Der DJI Inspire 2 ist in verschiedenen Bundles erhältlich, je nachdem, für welches der Zenmuse-Kameramodule man sich entscheidet. Und es ist noch nicht klar, ob Sony die Airpeak-Drohne im Bundle mit einer Alpha-Kamera wie der Sony A7S III oder A9 II verkaufen wird oder nicht. Aber auch ohne Kamera beginnt die DJI Inspire 2 bei 3.399€. Mit einer X5S liegt ihr schon bei über 7.000 €. Das gibt eine ungefähre Vorstellung davon, wie viel eine professionelle Drohne auf diesem Niveau kostet, aber wir werden diese Seite aktualisieren, sobald wir mehr über die offiziellen Airpeak-Preise erfahren. Aber zwischen 7.000-10.000 € würde mich nicht wundern – mit einer A7S III und passendem Objektiv.

Sony Airpeak - die neue Drohne mit A7S III - sony alpha, sony, featured, airpeak, a7s

Sehr interessant war die Aussage zum Bereich der KI-Robotik. Es ist leider noch nicht klar, wie all diese zusätzlichen Kameras und Sensoren dem Piloten beim Fliegen oder Fotografieren mit der Airpeak-Drohne helfen werden und ob es wirklich zu einem Game-Changer kommt. Aber persönlich vermute ich hier eher ebenfalls eine Anlehnung an DJIs Top-Modelle. DJI Inspire Modelle können Hindernisse mithilfe von Infrarotsensoren erkennen und umfliegen und nutzen fortschrittliche visuelle Tracking-Algorithmen, um Motive zu erfassen. Die Sony Alpha-Kameras sind bereits Meister des Letzteren, aber es wird interessant sein zu sehen, wie sich das alles in das Airpeak-System integriert und wo Sony vielleicht neue Sprünge macht. Das Gimbal ist von Haus aus natürlich auf Sony A-Series Kameras optimiert. Unklar ist bislang ob es sich ausschließlich auf Alpha Modelle beschränkt.

In dem Video ist auch eine eigens entwickelte Fernsteuerung zu erkennen – leider nicht sehr detailliert. Sony hat Airpeak auch als neues Unternehmen bezeichnet, das auf „professionelle Fotografie und Videoproduktion“ abzielt. Aber es gab einen kleinen Hoffnungsschimmer für Hobbyisten, als Sony sagte, dass dies nur die „erste Phase dieses Projekts“ sei. So könnten wir irgendwann eine Sony-Drohne sehen, die das fliegende Äquivalent einer Sony RX100 ist, aber da müssen wir uns noch gedulden. Der Branche würde eine gute Konkurrenz zu DJI wirklich gut tun und Sony traue ich hier eine Menge zu.

Wenn es mehr Informationen zur Airpeak von Sony gibt, werde ich diese hier erweitern.

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